Am 26. Mai 2026 nahm Stephanie Höber, die Alumni-Koordinatorin der TU Chemnitz, an einer Alumni-Veranstaltung an der Université Perpignan Via Domitia in Frankreich teil. Diese Reise wurde im Rahmen des Erasmus+-Programms ermöglicht, das darauf abzielt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Chemnitz bei ihrer beruflichen Fort- und Weiterbildung im Ausland zu unterstützen.
Während ihres Aufenthalts an der Partneruniversität hatte Höber die Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Arbeit des Alumni-Teams in Perpignan zu erhalten. Sie stellte die Alumni-Arbeit der TU Chemnitz vor und knüpfte wertvolle internationale Kontakte. Der Austausch umfasste verschiedene Themen, darunter die Entwicklung von Alumni-Netzwerken sowie Veranstaltungsformate für Alumni und den Austausch bewährter Praktiken.
Austausch von Best Practices
Ein zentraler Aspekt des Austauschs war die Unterstützung von Absolventen bei der beruflichen Integration und die Förderung von Unternehmensgründungen. Höber berichtete von konstruktiven Momenten des Austauschs und nahm zahlreiche wertvolle Impulse für ihre künftige Arbeit mit. Durch das Erasmus+-Programm können Mitarbeiter fortlaufend über das Internationale Universitätszentrum ihre Mobilität beantragen und somit von den Chancen des Programms profitieren.
Das Erasmus+-Programm ist ein wichtiges Element zur Stärkung der europäischen Bildungszusammenarbeit und wird in Deutschland durch vier Nationale Agenturen umgesetzt. Diese Agenturen arbeiten daran, die Chancen und Möglichkeiten des Programms verständlich und serviceorientiert zur Verfügung zu stellen, wie erasmusplus.de erläutert.
Chancen für eine breitere Zielgruppe
Das Erasmus+ Programm umfasst allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend und Sport für den Zeitraum von 2021 bis 2027. Es unterstützt Menschen jeden Alters bei der Entwicklung von interkulturellen Kompetenzen und beschäftigt sich mit dem sozialen und digitalen Wandel. Mehr als 13 Millionen Menschen wurden seit 1987 durch das Programm gefördert, darunter rund eine Million Studierende und Personal aus Deutschland.
Ein besonderes Augenmerk des Programms liegt auf der Förderung nachhaltiger Reisemittel und der Unterstützung von Teilnehmenden mit geringeren Möglichkeiten. Dies zeigt sich auch in der Erhöhung der Stipendien um 150 Euro monatlich für Studierende sowie zusätzlichen 250 Euro für bestimmte Gruppen, wie auf der Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beschrieben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Erasmus+-Programm nicht nur die Mobilität fördert, sondern auch als Katalysator für interkulturellen Austausch und berufliche Perspektiven fungiert. Die Initiative stärkt die europäische Identität und eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für die berufliche Weiterentwicklung in einem dynamischen europäischen Kontext.