Der digitale Raum ist ein Schauplatz ständiger Veränderungen, und mit ihm die Herausforderungen, die uns die Desinformation und die Rolle Künstlicher Intelligenz (KI) stellen. An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) findet vom 18. bis 20. Juni 2026 das erste Fake News Festival statt. Organisiert von Wissenschaftler*innen und Studierenden, zielt das Festival darauf ab, das Bewusstsein für die Gefahren von Fake News zu schärfen und gleichzeitig die Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz bietet, kritisch zu beleuchten. Wie in einem spannenden Theaterstück werden hier wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und gesellschaftliche Diskussionen zusammengebracht, um alle interessierten Besucher:innen anzusprechen.

Zu den Höhepunkten des Festivals gehören zahlreiche Programmpunkte, die sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache angeboten werden. Der Eintritt ist frei, und für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 31. Mai über die Festival-Webseite erforderlich. Was erwartet die Teilnehmenden? Über 50 Veranstaltungen, darunter Keynotes, Workshops und Diskussionsrunden, die ein breites Spektrum an Themen abdecken.

Inspirierende Keynotes und tiefgehende Workshops

Zu den eingeladenen Redner:innen gehören Experten aus verschiedenen Bereichen. Beispielsweise wird Ramak Molavi Vasse’i, Gastdozentin an der Universität Potsdam und Beraterin für AI Governance, am 18. Juni um 14 Uhr über die Regulierung von KI-Fakes sprechen. Am 19. Juni um 15 Uhr beleuchtet Dr. Romy Jaster, Leiterin des Arbeitsbereichs „Philosophie & Öffentlichkeit“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, das Thema Desinformation. Und nicht zu vergessen, Max Fröhlich, der am selben Tag um 20 Uhr darüber referiert, wie Künstliche Intelligenz uns beeinflusst.

Der Workshop-Bereich ist besonders vielfältig und bietet über 20 Angebote, die auf unterschiedliche Interessengruppen zugeschnitten sind. Ein spannendes Beispiel ist der Senior*innen-Workshop zu Künstlicher Intelligenz am 19. Juni um 10 Uhr, der gezielt Wissenslücken schließen soll. Zudem gibt es interaktive Formate, wie etwa den Workshop über religiöse Inhalte und nationalistischer Ideologien, der ebenfalls am 19. Juni stattfindet.

Ein Raum für Austausch und Lernen

Das Festival richtet sich an ein breites Publikum, darunter auch Schüler*innen ab 14 Jahren. Ihnen werden Strategien an die Hand gegeben, um durch die Informationsflut zu navigieren und Fake News zu enttarnen. Unterstützt werden zudem Lehrkräfte, die Programmpunkte für ihre Schülerinnen und Schüler auswählen möchten. Auch für Studierende und Berufstätige gibt es Teilnahmezertifikate, die den Besuch des Festivals dokumentieren.

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Zusammen mit dem offiziellen Programm wird ein Rahmenprogramm geboten, das Kinovorstellungen und eine Party umfasst. Zudem wird Besucher*innen bis zum Alter von 12 Jahren kostenlose Betreuung auf dem Campus angeboten. Das Fake News Festival ist somit nicht nur eine Plattform für Experten, sondern öffnet auch den Raum für eine breite gesellschaftliche Debatte.

Das Festival steht unter dem Motto, Wissen für alle zugänglich zu machen und eine Debatte über die Rolle von KI in der heutigen Informationsgesellschaft anzustoßen. Mit rund 50 Programmpunkten richtet sich das Angebot an alle, die ein besseres Verständnis dafür entwickeln möchten, wie Desinformation entsteht und welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielt. Mehr Informationen finden Sie auf der Festival-Webseite.