Heute erstrahlt die Wissenschaftswelt in voller Pracht, dank einer herausragenden Talentschmiede aus Hannover. Jamila-Cate Tran, erst 20 Jahre alt, hat den renommierten Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ im Fach Biologie für sich entschieden. Ihre bemerkenswerte Forschung über SGLT-2-Hemmer, Medikamente, die vor allem bei Diabetes Anwendung finden, brachte ihr neben dem Sieg auch den Europa-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein.

Doch was macht Trans Arbeit so besonders? In ihrer Studie zeigt sie, dass diese speziellen Medikamente nicht nur Diabetikern helfen, sondern dass sie auch nierentransplantierten Patienten ohne Diabetes von Nutzen sind. Um diese Erkenntnisse zu gewinnen, wertete sie Behandlungsdaten von über 160 Millionen Personen aus der TriNetX-Datenbank aus. Ihre Ergebnisse sind eindrucksvoll: Patienten, die mit SGLT2-Hemmern behandelt wurden, wiesen ein besseres Transplantatüberleben und eine geringere Sterblichkeit auf. Das sind Nachrichten, die Hoffnung schenken!

Eine Zukunft im Zeichen der Forschung

Nicht nur Tran kann auf Erfolge blicken. Auch ihre Kollegen im Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr (FWJ) an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben beeindruckende Leistungen gezeigt. Ben Schüler und Jonas Knaup, beide 20 Jahre alt, wurden mit dem dritten Preis für ihr innovatives Projekt zur Herstellung künstlicher Organe ausgezeichnet. Der Ansatz zur De- und Re-Zellularisierung von Gewebe ist nicht nur zukunftsweisend, sondern könnte die Medizintechnik revolutionieren.

Und es geht noch weiter: Tara Mertins (18) und Lukas Bucan (19) errangen beim Regionalwettbewerb Braunschweig den ersten Platz im Fach Biologie sowie einen Sonderpreis für ihre Untersuchung zu Ackerschachtelhalm und Brustkrebszellen. Charlotte Christiansen (18) wurde im Bereich Physik beim Regionalwettbewerb Hannover mit dem zweiten Platz und zwei Sonderpreisen ausgezeichnet – sie erforschte die Abschirmung von Weltraumstrahlung mit Windeln. Das zeigt einmal mehr, wie kreativ junge Forscher sein können!

Ein Sprungbrett für die Forschungskarriere

Das Freiwillige Wissenschaftliche Jahr an der MHH bietet jungen Talenten die Möglichkeit, ein Jahr lang intensiv an Forschungsprojekten zu arbeiten. Es fördert nicht nur die Biologie, sondern setzt auch auf interdisziplinäre Ansätze, die gerade in der heutigen Zeit essenziell sind. Die nächste Bewerbungsphase für das FWJ startet Ende 2026 und lädt die kommenden Forscher ein, sich für das Jahr 2027/2028 zu bewerben.

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Für Trans spannende Reise geht es im September weiter: Sie wird am European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) in Kiel teilnehmen. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Erkenntnisse die Forschungsgemeinschaft aus ihrer Arbeit ziehen wird.

In einem ähnlichen wissenschaftlichen Bereich könnte Trans Forschung auch von dem europäischen Projekt SGLT2 HYPE profitieren. Dieses Projekt, das am 1. Januar 2025 startete und mit 6,99 Millionen Euro aus dem Horizont-Europa-Programm gefördert wird, erforscht neue Therapieansätze für Bluthochdruck und die langfristigen Auswirkungen von SGLT2-Hemmern, wie Dapagliflozin, auf die Herz-Kreislauf- und Nierengesundheit, eine Thematik, die eng mit Trans Arbeit verbunden ist. Über 3000 Teilnehmer werden an dieser Studie beteiligt sein. Es verspricht, wertvolle Erkenntnisse für die Gesundheit vieler Menschen zu liefern und wird von einem interdisziplinären Konsortium aus 17 Partnern in 13 Ländern durchgeführt.

Jamila-Cate Tran zeigt somit eindrucksvoll, wie wichtig die Forschung gerade für die Gesundheit ist. Wir dürfen gespannt auf das sein, was die Zukunft bringen wird!

MHH berichtete über die herausragenden Leistungen von Jamila-Cate Tran. Nutzen Sie auch die weiteren Informationen auf Jugend forscht. Erfahren Sie auch mehr über das europäische Forschungsprojekt SGLT2 HYPE auf Herzmedizin.