Jugend forscht 2027 an der Universität Bonn: Junge Forschende suchen Antworten auf die Zukunft
Die Universität Bonn richtet auch in der Wettbewerbsrunde 2027 den Regionalwettbewerb Bonn/Köln von „Jugend forscht“ aus. Das Motto der 62. Runde lautet „Wozu Zukunft? Finde deine Antwort“. Wer ein eigenes Forschungsprojekt anmelden möchte, kann das bis zum 30. November 2026 unter www.jugend-forscht.de erledigen.
Am Freitag, 26. Februar 2027, werden die Projekte an der Universität Bonn präsentiert. Schauplatz ist die Aula des Universitätshauptgebäudes. Der Wettbewerb ist Teil der Veranstaltungsreihe der Jungen Uni Bonn und wird in Bonn bereits zum 16. Mal ausgerichtet.
Von der vierten Klasse bis zum Studienstart
Mitmachen können junge Menschen ab der vierten Klasse bis einschließlich 21 Jahre, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik interessieren. Eigene Forschungsprojekte lassen sich für die jeweilige Wettbewerbsrunde vom 1. Juli bis zum 30. November anmelden. Für Studierende gilt allerdings eine Einschränkung: Sie dürfen nur im Jahr ihres Studienbeginns teilnehmen.
Der Regionalwettbewerb ist die erste Stufe. Wer hier gewinnt, kann sich für den Landeswettbewerb qualifizieren und anschließend möglicherweise bis zum Bundeswettbewerb weiterkommen. Informationen zu Anmeldung, Wettbewerb und Teilnahmebedingungen stehen auf www.jugend-forscht.de; Hinweise der Universität gibt es außerdem unter www.uni-bonn.de/jugend-forscht.
Wie groß die Bandbreite sein kann, zeigte die Wettbewerbsrunde 2026: Am 27. Februar 2026 präsentierten 88 Teilnehmende insgesamt 43 Projekte in der Aula der Universität Bonn. Damals stand der 15. Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Bonn/Köln unter dem Motto „Maximale Perspektive“.
Fotos, Projekte und alte Wettbewerbsrunden
Online stellt die Junge Uni Informationen zu den Erstplatzierten, den teilnehmenden Projekten, Fotos und ein Poster zur Wettbewerbsrunde 2026 bereit. Dazu kommen Fotogalerien und ein Foto-Archiv, das bis 2019 zurückreicht, Videos zum Regionalwettbewerb sowie Daten, Fakten und Projektübersichten zu den Wettbewerbsrunden von 2012 bis zum aktuellen Jahr.
Auch über die späteren Wege ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird berichtet: Auf der Website finden sich Hinweise auf Erfolge und weitere Entwicklungen. Wer als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler der Universität Bonn eigene Schüleraktivitäten plant oder bei bestehenden Junge-Uni-Formaten mitwirken möchte, findet dort ebenfalls Informationen und Unterstützung.
Ansprechpartnerinnen sind Dr. Andrea Grugel, Junge Uni-Patenbeauftragte, unter andrea.grugel@uni-bonn.de und +49 228 73 9747 sowie Nicole Klän, Junge-Uni-Projektbetreuung, unter nicole.klaen@uni-bonn.de und +49 228 73 9446. Die Junge Uni sitzt in der Dechenstraße 3–11, 53115 Bonn.
Wenn Tiere Teil des Forschungsprojekts sind
Für Projekte mit Tieren gelten bei „Jugend forscht“ zusätzliche Vorgaben. Grund dafür ist die besondere Fürsorgepflicht gegenüber den überwiegend jungen Teilnehmenden. Zugelassen werden nur Arbeiten, die nicht gegen deutsche Gesetze und Verordnungen zum Tier-, Natur- und Artenschutz verstoßen – und das gilt ausdrücklich auch für wirbellose Tiere.
In der Regel müssen sich die Teilnehmenden gemeinsam mit einer Biologie- oder Forschungseinrichtungsfachkraft mit der methodischen Sinnhaftigkeit des Projekts und mit der Rücksichtnahme auf Tiere als empfindungs- und leidensfähige Individuen auseinandersetzen. Die Ergebnisse dieser Prüfung werden schriftlich in einem speziellen Formblatt für Projekte mit Tieren dokumentiert.
Tierfreie Alternativen müssen umfassend recherchiert und geprüft werden; grundsätzlich sind sie stets zu bevorzugen. Eingriffe oder Behandlungen, die Tieren Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen können, sind für Wettbewerbsprojekte grundsätzlich nicht erlaubt. Tiere dürfen außerdem nicht zu Versuchszwecken getötet werden – das gilt grundsätzlich für Wirbeltiere ebenso wie für wirbellose Tiere.
Eine eng gefasste Ausnahme gibt es für Projekte mit wirbellosen Tieren, ausgenommen Kopffüßer und Zehnfußkrebse. Solche Arbeiten dürfen nur teilnehmen, wenn sie möglicherweise mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Tötung verbunden sind, nachweislich keine tierfreien Alternativen existieren und das Projekt ausschließlich an einer Forschungseinrichtung mit entsprechender Fachexpertise betreut und durchgeführt wird.
Die Nutzung toter Tiere oder von Tiergewebe ist grundsätzlich möglich, etwa wenn das Material zuvor in einer Forschungseinrichtung für andere Zwecke verwendet wurde, aus Schlachtabfällen stammt oder von auf natürlichem Weg gestorbenen Tieren stammt. Für jedes Tierprojekt müssen die Einzelteilnehmerin beziehungsweise der Einzelteilnehmer oder die Gruppensprecherin beziehungsweise der Gruppensprecher sowie die Projektbetreuung das Formblatt unterschreiben. Spätestens am 5. Dezember muss es in JufoWV hochgeladen werden.
