Die Kinder- und JugendUNI an der Universität Greifswald hat am Mittwoch, dem 27. Mai 2026, mit rund 700 teilnehmenden Schüler*innen einen fulminanten Start hingelegt. Die Veranstaltung, die bis Donnerstag, den 28. Mai, dauert, zieht insgesamt circa 1500 Kinder und Jugendliche aus Greifswald und Vorpommern an. Dozierende der Universität und der Universitätsmedizin Greifswald präsentieren spannende Einblicke in eine Vielzahl von Themenfeldern.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf praxisnahen Übungen. Zu den angebotenen Themen gehören unter anderem Erste Hilfe, Ultraschalluntersuchungen sowie Zahnmedizin und Ernährung aus Kindersicht. „Die aktive Einbeziehung der Kinder in die Vorlesungen erfreut uns sehr“, äußerte sich eine Lehrkraft positiv über die Vielfalt der Themen. Viele Angebote waren rasch ausgebucht, was für das große Interesse spricht.
Ein vielfältiges Programm
Das Programm ist speziell auf Schüler*innen der Klassenstufen 1 bis 10 ausgerichtet. Am ersten Tag sind die Klassenstufen 1 bis 4 eingeladen, während am zweiten Tag Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 an der Reihe sind. Neben den Vorlesungen stehen auch Führungen auf dem Plan, etwa im Botanischen Garten und im Pommerschen Landesmuseum.
Die Vielfalt der Angebote wird durch eine breite Themenpalette unterstrichen. Am zweiten Veranstaltungstag erwarten die Organisatoren zudem Rund 800 Schüler*innen. Georg Weber, der Organisator der Veranstaltung, hebt die wertvolle Chance hervor, dass Grundschulkinder zum ersten Mal Kontakt zur Universität aufnehmen können. Zudem werden auch Themen wie DNA-Spuren in Kriminalfällen und Grundrechte im Alltag behandelt, was für viele Schüler*innen von hohem Interesse ist.
Eintritt und Anmeldung
Die Teilnahme an der Kinder- und JugendUNI ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Diese Informationen können auf der Webseite der Universität Greifswald eingesehen werden. Die Veranstaltung bietet nicht nur eine Gelegenheit für Schüler*innen, neue Kenntnisse zu erlangen, sondern fördert auch die Neugier und das Interesse an Wissenschaft und Bildung.
Besonders lobend erwähnte Anne Junia Ziemann von der Hochschulkommunikation die Bedeutung dieses einmaligen Formats. „Es ist eine hervorragende Möglichkeit, Kinder frühzeitig für Themen der Wissenschaft zu begeistern“, so Ziemann.