Vom 1. bis 7. Juni 2026 findet an der Technischen Universität Chemnitz die Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ statt. Diese Initiative wird vom Netzwerk „Studis gegen Rechts“ in Zusammenarbeit mit einem Unterstützerkreis von Professoren organisiert. Ziel der Aktionswoche ist es, auf die Herausforderungen des aufsteigenden Rechtsextremismus aufmerksam zu machen und die Rolle der Hochschulen in diesem Kontext zu beleuchten. Die Universität Chemnitz spielt hierbei eine zentrale Rolle und offeriert eine Vielzahl von thematischen Lehrveranstaltungen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind.

Im Rahmen der Aktionswoche werden verschiedene Veranstaltungen angeboten, die sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen. Zu den Schwerpunkten zählen neben der Rolle der Universitäten auch die Auswirkungen des Rechtsrucks auf die Wissenschaft. Ein besonderes Highlight der Woche wird die Vorstellung sowie die Diskussion des Buches „Umkämpfte Deutungshoheit: Wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern“ sein. Dieses Werk wird als essenziell erachtet, um die Mechanismen hinter der Verbreitung von extremistischen Perspektiven zu verstehen.

Thematische Schwerpunkte der Veranstaltungen

Die Veranstaltungen werden sich mit folgenden Themen befassen:

  • Rolle der Universitäten im Kontext des aufsteigenden Rechtsextremismus
  • Vorstellung und Diskussion des Buches „Umkämpfte Deutungshoheit: Wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern“
  • Auswirkungen des Rechtsrucks auf die Wissenschaft
  • Affektive Polarisierung: Ursprünge, Effekte und Verbindungen zum Populismus
  • Die Bildungsreform der PiS-Partei in Polen: Nutzung von Bildungspolitik für ideologische Ziele

Zusätzlich wird ein studentisches Begleitprogramm organisiert, das den Austausch und die Diskussion anregen soll. Interessierte können sich auf der Website der Universität über die genauen Inhalte und Termine der Veranstaltungen informieren.

Die Teilnahme an der Aktionswoche unterstützt die Kampagne ZUSAMMENSTEHEN #TUCgether, die die Technische Universität Chemnitz ins Leben gerufen hat. Diese Kampagne verdeutlicht das Engagement der Universität für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit.

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Ein Bekenntnis des Senats, Rektorats und Hochschulrates der TU Chemnitz zu diesen Werten ist ebenfalls Teil der Aktionswoche. Damit wird ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für ein weltoffenes Klima gesetzt. Die Universität hat sich verpflichtet, eine inklusive Bildungsumgebung zu fördern und aktiv gegen den wachsenden Rechtsextremismus vorzugehen, was die Wichtigkeit solcher Initiativen unterstreicht.