In den letzten Tagen hat die FernUniversität in Hagen ein bemerkenswertes Small Group Meeting zum Thema „New Directions in Intercultural Gender Research“ ausgerichtet. Die Veranstaltung, die über drei Tage lief, brachte 32 Teilnehmende aus verschiedenen Ländern zusammen, darunter Polen, die Schweiz, Südkorea und Indien. Die FernUni Hagen berichtet, dass das hohe Interesse sprichwörtlich überwältigend war: Fast doppelt so viele Bewerbungen kamen ein, wie Plätze verfügbar waren.

Das psychologische Team der Hochschule, bestehend aus Marina Orifici, Prof. Dr. Angela Dorrough, PD Dr. Laura Froehlich, Sarah Martiny und Christina Schneider, organisierte ein vielfältiges Programm. Neben Forschungs-Präsentationen und Keynotes bot die Veranstaltung auch interaktive Formate und eine spezielle „Ask-the-Editor-Session“, bei der die Teilnehmenden Fragen zum Publikationsprozess klären konnten.

Internationale Expertise und Networking

Hervorzuheben sind die Keynote-Vorträge von prominentem Experten: Prof. Dr. Natasza Kosakowska-Berezecka von der Universität Danzig und Prof. Dr. Ernesto Reuben von der New York University Abu Dhabi teilten ihre Erkenntnisse und Erfahrungen. Weitere Expertinnen wie Prof. Dr. Sabine Sczesny von der Universität Bern und Prof. Dr. Colette van Laar von der KU Leuven bereicherten das Programm mit ihren Beiträgen.

Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf die Networking-Möglichkeiten gelegt. Bei einem Social Event, das eine Wanderung zum Drachenfelsen im Siebengebirge beinhaltete, konnten die Teilnehmenden sich ungezwungen austauschen und neue Kooperationen anbahnen. Insgesamt gab es sehr positives Feedback von den Teilnehmenden, die die Qualität und den Austausch der Erfahrungen schätzten.

Finanzierung und Unterstützung

Die Veranstaltung erhielt Unterstützung von der European Association of Social Psychology (EASP) sowie Zuwendungen der FernUniversität, insbesondere aus dem Gleichstellungskonzept, dem Internationalisierungsfonds und dem Sichtbarkeitsfonds. Es wurden auch vier Stipendien für internationale Forschende vergeben, wodurch ein breiterer Zugang zur Veranstaltung gewährleistet werden konnte. Die Teilnahme war kostenlos, was zur Attraktivität des Events beitrug.

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Darüber hinaus ist es wichtig zu erwähnen, dass die Geschlechterforschung als Wissenschaftsbereich ein zentrales Interesse an der Gesellschaft und den verschiedenen Dimensionen von Geschlecht hat. Themen wie die Entstehung und Reproduktion der Geschlechterordnung sowie deren Auswirkungen sind wesentliche Elemente der Forschung, wie die Universität Göttingen betont. Diese Forschung beleuchtet auch die Zusammenhänge mit anderen Ungleichheitsverhältnissen, wie Rassismus und ökonomische Ungleichheit.

Das Interesse an Geschlechterforschung wächst kontinuierlich, besonders in interkulturellen Aspekten. Es ist daher nicht überraschend, dass die nächste große EASP-Konferenz, die vom 30. Juni bis 4. Juli in Straßburg stattfinden wird, mit Spannung erwartet wird und sicherlich zahlreiche neue Einblicke in die Gender Studies bieten wird.

Für Interessierte an diesem dynamischen Feld leistet die FernUniversität in Hagen mit ihren Veranstaltungen und Forschungsansätzen einen bedeutenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Geschlechterforschung. Weiterführende Informationen, auch zu diesen Themen, finden sich unter der Gender-Seite der Humboldt-Universität.