Gartenprojekt in Altmühl: Schüler lernen nachhaltig & selbstbewusst!
Was steckt hinter dem Gartenprojekt der Klasse 7/8 der Schule an der Altmühl? Über fast zehn Monate haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Bettina Süss und Lehramtsstudierenden der Katholischen Universität (KU) an einem spannenden Projekt gearbeitet, das nicht nur das Gärtnern, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen fördert. KU berichtet, dass ….
Der Kapuzinergarten wurde ab April zum Schauplatz regelmäßiger Einsätze, bei denen die Jugendlichen erlernten, wie man säht, jätet, gießt und erntet. Im Frühjahr zogen sie Gemüse auf der Fensterbank vor, und im Herbst stand schließlich die Ernte an. Der Fokus lag dabei nicht nur auf der Selbstversorgung, sondern auch auf der Förderung von sozialen Miteinander und Persönlichkeitsentwicklung, insbesondere bei zurückhaltenden Jugendlichen. Wöchentliche Gartenstunden boten Raum für Reflexion und Teamarbeit, während die Erkenntnisse in eine wissenschaftliche Zulassungsarbeit einflossen.
Eintragung in die Lehre der Zukunft
Dieses Gartenprojekt ist mehr als nur ein grünes Lernfeld – es ist ein Beispiel für die Integration von ökologischen und sozialen Verantwortung in die Lehrveranstaltungen an der KU. Dr. Maximiliane Schumm führte die Didaktik der Biologie an, sodass die angehenden Lehrkräfte nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln konnten. Dieses Konzept wird durch Drittmittelprojekte wie das EU-Projekt SKYSS und ServusMINT unterstützt, die sich ebenfalls für Nachhaltigkeit einsetzen.
Was bedeutet Nachhaltigkeit im schulischen Kontext? Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur, wie man selbst nachhaltig Lebensmittel anbaut, sondern entwickeln auch ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und die Beziehung zur Natur. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die Initiative, die in selbstversorgt-leben.de beschreibt, dass gemeinsame Gartenarbeit familiäre Beziehungen stärkt und Kindern ein besseres Verständnis für gesunde Nahrungsmittel vermittelt.
Gemeinsames Gärtnern für alle Generationen
Das Gartenprojekt der Schule an der Altmühl spiegelt damit einen Trend wider, der in vielen Familien und Gemeinden zu beobachten ist: das generationsübergreifende Gärtnern. Hierbei bringen ältere Generationen traditionelles Wissen ein, während die Jüngeren moderne Techniken integrieren. Dieses Zusammenspiel fördert nicht nur die Unabhängigkeit, sondern auch den Austausch innerhalb der Familien und Gemeinschaften.
Die Einbindung von biologischen Anbaumethoden fördert nicht nur die Bodenqualität und Biodiversität, sondern reduziert auch CO2-Emissionen. In einer Welt, die zunehmend im Zeichen des Klimawandels steht, ist die Entscheidung für Selbstversorgung und nachhaltige Praktiken wichtiger denn je.
Zusammenfassend zeigt das Gartenprojekt der Klasse 7/8, wie Bildung, Ökologie und soziale Aspekte Hand in Hand gehen können. Ende Juli 2026 werden die Ergebnisse dieses Projekts auf der Conference of the Consortium of Catholic Universities (CCU) präsentiert, und wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft für diese innovativen Ansätze bereithält.
