Am 15. Juli 2026 wurde Dr. Samia Akhter-Khan mit dem prestigeträchtigen Early Career SILC Researcher Award ausgezeichnet. Diese Ehrung, die von der Global Initiative on Loneliness and Connection (GILC) am 17. Juni verliehen wurde, hebt ihre bedeutenden Beiträge zur globalen Einsamkeitsforschung hervor. Der Preis ist mit 1.000 US-Dollar dotiert und ehrt Nachwuchswissenschaftler, die innovative Lösungsansätze für soziale Isolation und die Förderung von sozialer Verbundenheit entwickeln.

Dr. Akhter-Khan, die als akademische Mitarbeiterin im Fachbereich Versorgungsforschung tätig ist, leitet die Nachwuchsgruppe „Climate, Aging, and Relationships“ (CARE). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Wechselwirkung zwischen Einsamkeit, sozialen Beziehungen und den Auswirkungen des Klimawandels, sowie der globalen psychischen Gesundheit und gesundem Altern in Südostasien. Ihre Arbeit ist besonders relevant im Licht eines brennenden Themas: der sozialen Isolation.

Die Herausforderungen der sozialen Isolation

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in einem jüngst veröffentlichten Bericht soziale Isolation als ernsthafte Bedrohung für die globale Gesundheit identifiziert. Dieser Bericht, der den Titel „From loneliness to social connection – charting a path to healthier societies“ trägt, macht deutlich, dass fast jeder sechste Mensch weltweit unter Einsamkeit leidet. Die WHO unterstreicht die weitreichenden gesundheitlichen Risiken, die mit sozialer Isolation verbunden sind, einschließlich erhöhtem Risiko für Krankheiten wie Hirnschläge, Herzinfarkte und psychische Erkrankungen.

Besonders betroffen sind junge Erwachsene und Jugendliche im Alter von 13 bis 29 Jahren in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, wo alarmierende 17 bis 21 Prozent an Einsamkeit leiden. In Ländern mit niedrigem Einkommen fühlen sich sogar 24 Prozent der Befragten einsam – mehr als doppelt so viele wie in wohlhabenderen Staaten, wo dieser Anteil bei etwa 11 Prozent liegt.

Gesellschaftliche Kosten und Lösungsvorschläge

Die sozialen und wirtschaftlichen Kosten von Einsamkeit sind enorm. Die WHO schätzt, dass Einsamkeit die Gesellschaft Milliarden in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Bildung und Beschäftigung kostet. Die engsten Ursachen für Einsamkeit sind Erkrankungen, Bildungschancen, Einkommensverhältnisse sowie das Fehlen sozialer Angebote und die Herausforderungen durch digitale Technologien.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, fordert Experten wie Chido Mpemba, Co-Vorsitzende der WHO-Kommission für soziale Bindungen, dass Technologie dazu genutzt wird, menschliche Kontakte zu stärken und soziale Bindungen in allen politischen Bereichen zu integrieren. Es ist an der Zeit, Lösungen zu finden, die das starke Band zwischen den Menschen in unserer Gesellschaft fördern.

Dr. Samia Akhter-Khan hat mit ihrer Forschung bereits wertvolle Ansätze in dieser Richtung entwickelt. Ihre Auszeichnung mit dem Early Career SILC Researcher Award ist nicht nur eine persönliche Anerkennung, sondern auch ein Anstoß für die weitere Auseinandersetzung mit dieser drängenden Problematik. Die Frage nach der sozialen Verbindung ist so aktuell wie nie und benötigt dringend innovative Antworten.

MHB Fontane berichtet, dass … FGOE hebt hervor, dass … AOK betont die Notwendigkeit …