Am 6. Mai 2026 wird auf der Landesgartenschau in Ellwangen ein besonderes Highlight präsentiert: die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd zeigt zwei Projekte, die sich mit den Themen MINT-Bildung, Technik und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Die Initiativen tragen die Namen MINTfluencer Ostwürttemberg und mintcademy und bieten den Besuchern ein generationsübergreifendes Bildungsangebot.
Besonders im Fokus steht die kreative und praxisnahe Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema des Kunststoffrecyclings. Die PH berichtet, dass die Besucher live erleben können, wie alte Plastikeimer in neue Alltagsgegenstände umgewandelt werden. Diese Demonstration des Recyclingprozesses ist nicht nur für Kinder und Jugendliche gedacht – auch Erwachsene und Senior:innen können dabei ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen und Fertigkeiten wie Löten und Konstruieren erwerben.
Generationenübergreifendes Lernen
Der Stand der Pädagogischen Hochschule fördert den Austausch zwischen den Generationen und ermöglicht gemeinsames Lernen. Mit dem Projekt makeMINT haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, eigene kleine Roboter zu bauen und zu programmieren. Hierbei werden nicht nur technische Kenntnisse vermittelt, sondern auch Kompetenzen in den Bereichen Robotik, Informatik und Problemlösen gefördert. Die Studierenden und Mitarbeitenden der PH stehen bereit, um Einblicke in ihr Studium sowie die Entwicklung innovativer Lernformate in der Lehrerbildung zu geben.
Die Projekte verdeutlichen das Profil der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd: eine enge Verbindung von Technik- und MINT-Bildung mit Nachhaltigkeit, Praxisbezug und lebenslangem Lernen. In Zeiten, in denen MINT-Bildung von zentraler Bedeutung für die Bewältigung globaler Herausforderungen wie der Energiewende und der digitalen Transformation ist, ist die Förderung solcher Programme unerlässlich.
MINT-Cluster und ihre Bedeutung
MINT-Kompetenzen sind entscheidend für gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Bildung und Forschung hebt hervor, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung den MINT-Aktionsplan ins Leben gerufen hat, um die MINT-Bildung von der Kita bis zur Weiterbildung voranzutreiben. In diesem Rahmen wurden bereits 73 regionale MINT-Cluster ins Leben gerufen, die Akteure aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen. Diese Cluster bieten niedrigschwellige, alltagsnahe Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche und sind auf die spezifischen Bedürfnisse der Regionen zugeschnitten.
Beispiele für erfolgreiche MINT-Cluster in Deutschland sind unter anderem MINTfluencer Ostwürttemberg, das nicht nur als Netzwerk fungiert, sondern auch Peer-to-Peer-Learning fördert. Diese Initiativen zeigen, wie MINT-Bildung aktiv gestaltet werden kann und wie wichtig es ist, verschiedene Zielgruppen, insbesondere benachteiligte Gruppen, anzusprechen.
Insgesamt demonstriert die Teilnahme der Pädagogischen Hochschule an der Landesgartenschau nicht nur die Relevanz von MINT-Bildung, sondern auch den erfolgreichen Einsatz kreativer Lehrmethoden, um Wissen nachhaltig zu vermitteln. Die Veranstaltungen bieten die ideale Plattform, um junge Menschen für Technik und Wissenschaft zu begeistern und zugleich über grundlegende Nachhaltigkeitsthemen aufzuklären.