Die TUmorrow Days 2026 an der Technischen Universität Braunschweig haben vom 8. bis 11. Juni stattgefunden und standen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Mit einem abwechslungsreichen Programm wurden verschiedene Facetten der umweltfreundlichen Forschung und Lehre sowie des studentischen Engagements beleuchtet. Spannende Veranstaltungen und Aktivitäten auf dem Campus luden dazu ein, sich intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Diversität und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen.

Ein Highlight der TUmorrow Days war die öffentliche Sitzung des Nachhaltigkeitsrats im Forumsgebäude, wo die strategische Verankerung von Nachhaltigkeit erörtert wurde. Zudem bot eine Fortbildung zur klimafreundlichen Beschaffung wertvolle Einblicke in die Auswirkungen von Verwaltungsentscheidungen auf die Umwelt. Diese Fortbildung wird als essentiell betrachtet, um die TU Braunschweig nachhaltig aufzustellen und das Bewusstsein für klimafreundliche Praktiken zu schärfen.

Filmabend und Auszeichnungen

Am 10. Juni fand im Universum Filmtheater die Vorführung des Dokumentarfilms „Das Gewicht der Welt“ statt, die mit freiem Eintritt für Studierende der TU Braunschweig auf großes Interesse stieß. Vorab wurden Freikarten vor Ort mit dem Studierendenausweis vergeben, was den Zugang für die Campusgemeinschaft erleichterte. Hierbei wurde nicht nur der Film, sondern auch ein Austausch über die Herausforderungen des Klimawandels angeregt.

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung der TUmorrow Awards, die die nachhaltigen Beiträge einzelner Studierender und Lehrender würdigen. In der Kategorie Abschlussarbeiten erhielten Yasmin Hildebrand für ihre Bachelorarbeit zur Pyrolyse von kohlefaserverstärkten Kunststoff-Bauteilen und Esra Özcan für ihre Masterarbeit über Chlorideindringwiderstand von Ökobetonen mit rezyklierter Gesteinskörnung eine Auszeichnung. Im Bereich studentisches Engagement wurden Katharina Treder, Charlotta Steinweg und Amelie Rother für ihr Projekt „Kostenlose Menstruationsprodukte an der TU Braunschweig“ ausgezeichnet. Auch der Preis für die herausragende Lehrveranstaltung ging an Professor Bastian Kindermann und Till Böckmann für ihr Projekt „Sustainable Entrepreneurship“.

Engagement und Diversität

Die Veranstaltungen der TUmorrow Days unterstreichen die wichtige Rolle, die Hochschulen in der Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen spielen. Die Hochschule setzt auch ein Zeichen für Diversität, indem die Pride-Flagge auf dem Campus gehisst wurde. Das Präsidium der TU Braunschweig betont die Bedeutung von Diversität für exzellente Forschung und ein lebendiges Campusleben. So wird die TU Braunschweig nicht nur als Ort des Lernens, sondern auch als ein Ort, der Vielfalt und Inklusion fördert, wahrgenommen.

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Maria, Sebastian und Nana, die in ihren jeweiligen Forschungsfeldern zum Klimawandel arbeiten, exemplifizieren das Engagement junger Wissenschaftler:innen. Sie verlassen ihre Komfortzone, um sich aktiv gegen die Herausforderungen des Klimawandels zu positionieren. Besonders Nana hat die Scientist:Rebellion Deutschland gegründet, um Naturwissenschaftler:innen zu mobilisieren. So wird deutlich, dass der individuelle Einsatz von Wissenschaftler:innen zur gesellschaftlichen Verantwortung führen kann, was während der TUmorrow Days eindrücklich thematisiert wurde.

Die TUmorrow Days 2026 waren somit ein voller Erfolg und ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Forschungs- und Lehrlandschaft an der TU Braunschweig. Fest steht: Es gibt noch viel zu tun, doch die engagierten Stimmen, die während dieser Tage laut wurden, tragen zur Gestaltung einer lebenswerteren Zukunft bei. Ein gutes Händchen haben dabei alle Beteiligten, die sich für einen grüneren Campus einsetzen. Wer mehr zu den Hintergründen erfahren möchte, kann einen Blick auf die offiziellen Berichte [TU Braunschweig] werfen.