Wer kennt sie nicht, die Faszination für das Universum? Die BTU-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Ruffert hat diese Liebe schon seit ihrer Kindheit in sich getragen. Während ihre Neugier als Kind durch den Sternenhimmel geweckt wurde, legte ein Buch über Einsteins Formel den Grundstein für ihr Studium der Physik. Diese Neugier hat sie bis heute nicht verlassen. Physik bedeutet für sie, die Welt selbst zu erschließen und die alltäglichen Phänomene um uns herum zu verstehen.

Ihr Fachgebiet, die Mikrosystemtechnik, wählte sie nicht nur aus wissenschaftlichem Interesse, sondern auch aus einem intuitiven Bauchgefühl. In der Forschung hat sie bereits als Doktorandin beeindruckende mikroskopisch kleine Strukturen im Reinraum gefertigt. Der aktuelle Fokus ihrer Arbeiten liegt auf Sensorik, einem Thema, das für die Digitalisierung von immensem Wert ist. Sensoren sind entscheidend, um Veränderungen zu erfassen, während Algorithmen dazu dienen, Muster zu erkennen und Ausfälle vorherzusagen – ein Aspekt, der in der Industrie von großer Bedeutung ist. Besonders im Bereich der Predictive Maintenance könnte diese Technologie helfen, ungeplante Stillstände von Maschinen zu vermeiden.

Forschung mit einem sozialen Auftrag

Die Anwendung der Mikrosystemtechnik geht jedoch über industrielle Belange hinaus. Ruffert sieht großes Potenzial auch in der Medizin. Ihr Ziel ist es, Technologien zu entwickeln, die es Menschen ermöglichen, länger in ihrem eigenen Zuhause zu leben. Diese Verbindung von Grundlagenforschung und praktischen Anwendungen zeigt, wie vielseitig ihre Arbeit ist.

Doch Ruffert ist nicht alleine auf ihrem Weg. Ihre Initiative zur Transferkonferenz iCampµs Cottbus Conference 2026 zielt darauf ab, den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern. In ihrem Wirken betont sie die wichtige Rolle von Vorbildern und Netzwerken, insbesondere für Frauen in der Wissenschaft. Ruffert sieht eine gesellschaftliche Verantwortung, das Wissen über wissenschaftliche Themen zu verbreiten und damit einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

Impulse aus der angewandten Forschung

Ein weiterer relevanter Akteur im Bereich der Sensorik ist das Fraunhofer EMFT. Das Institut ist auf angewandte Forschung spezialisiert und hat sich auf die Entwicklung innovativer Technologien und Lösungen für Unternehmen fokussiert. Es verfügt über einen modernen Technologiepark, der state-of-the-art Mikro- und Nanotechnologien bietet. Die Kompetenz des Instituts gründet auf einem breiten Know-how in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Von Machbarkeitsstudien bis hin zur prototypischen Umsetzung – das Fraunhofer EMFT leistet exzellente Forschung und entwickelt praxisnahe Angebote, die direkt in marktfähige Produkte münden können. Damit positioniert sich das Institut sowohl als wertvoller Partner für die Industrie als auch in der wissenschaftlichen Community.

Christine Ruffert und das Fraunhofer EMFT zeigen, wie interdisziplinäre Ansätze in der Forschung nicht nur technologische Fortschritte ermöglichen, sondern auch gesellschaftliche Herausforderungen angehen können. In einer Zeit, in der Wissenschaft eine immer zentralere Rolle in unserem Alltag spielt, ist der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entscheidend für die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen.