Am 11. Mai 2026 wurde im Rahmen des Forums Junge Spitzenforschung an der Technischen Universität Dortmund ein Wettbewerb veranstaltet, der sich auf die Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern konzentrierte. Ziel dieser Initiative ist es, praktische Lösungen für die Herausforderungen des industriellen Arbeitslebens zu entwickeln. Die Veranstaltung wurde unter der Leitung von Dr. Ronald Kriedel, dem Direktor des Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der TU Dortmund sowie von der TU concept GmbH, durchgeführt.
Die Jury bestand aus renommierten Wirtschaftsexpertinnen und -experten, die die eingereichten Konzepte nach verschiedenen Kriterien bewerteten. Die Bewertungskriterien umfassten Praxisrelevanz, Innovationsgehalt, wirtschaftliches und gesellschaftliches Potenzial sowie die Realisierbarkeit der Ideen. Zu den Mitgliedern der Jury zählten unter anderem Dr. Dagmar Dirzus von der KROHNE Messtechnik GmbH, Dr. Heinrich Dornbusch von PROvendis GmbH, Wulf-Christian Ehrich von der IHK zu Dortmund und Philippa Köhnk von BRYCK. Auch Dr. Rainer Schick von Lachmann & Rink GmbH sowie Johannes Velling, der das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW vertritt, gehörten dazu.
Ergebnisse des Wettbewerbs
Das Forum Junge Spitzenforschung ist Teil des Ruhr Innovation Lab, einer Kooperation zwischen der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, Konzepte zu entwickeln, die auf eine zukunftsfähige Gesellschaft abzielen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs waren vielversprechend und zeigten die Innovationskraft der Teams.
| Platz | Projekt | Präsentierende | Merkmale | Preisgeld |
|---|---|---|---|---|
| 1. | PANGOLIN Networks | Stefan Böcker, Christian Arendt, Melina Geis, Simon Häger | leistungsfähig, hochverfügbar, nachhaltig, ressourceneffizient | 12.000 Euro |
| 2. | Autonomes Funkgerät für die Binnenschifffahrt | – | – | – |
Der erste Platz ging an das Projekt „PANGOLIN Networks“, welches ein Konzept für eine integrierte Netzwerkbegleitlösung für industrielle Funknetze vorstellte. Die vier Studierenden erhielten ein Preisgeld von 12.000 Euro, das zur Weiterentwicklung ihrer Idee und möglicherweise zur Gründung eines eigenen Unternehmens genutzt werden soll. Der zweite Platz war ein innovatives Projekt zu einem autonomen Funkgerät, das speziell für die Binnenschifffahrt entwickelt wurde.
Diese Ergebnisse zeigen nicht nur das Potenzial junger Talente, sondern auch die Wichtigkeit von Förderprogrammen, die darauf abzielen, die Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie zu schlagen. Solche Initiativen sind entscheidend für die Förderung innovativer Technologien und die Gestaltung eines zukunftsfähigen industriellen Arbeitslebens.