Ilmenauer Nachhaltigkeitstage: Gemeinsam für eine grüne Zukunft!
Die Technische Universität Ilmenau hat eindrucksvoll gezeigt, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort ist, sondern ein integraler Bestandteil des universitären Lebens. In der vergangen Woche fanden auf dem Campus die 5. Sustainability Days statt, die vom 22. bis 26. April 2025 stattfanden und zahlreiche Studierende sowie interessierte Bürger:innen anzogen. Ziel der Veranstaltungen war es, das Bewusstsein für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu stärken und den Austausch von Ideen zur Schaffung einer nachhaltigen Campusgemeinschaft zu fördern. uni-heute berichtet, dass die Veranstaltung von der AG Nachhaltigkeit im Referat Sport, Umwelt und Gesundheit des Studierendenrats (StuRa) organisiert wurde, in Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Vereinen.
Die Nachhaltigkeitstage standen unter dem Motto: „Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend – sie ist unsere gemeinsame Verantwortung“. Interaktive Vorträge, Workshops und Diskussionsforen boten hervorragende Gelegenheiten zur Wissensvermittlung und zur Vernetzung. Ein besonderes Highlight war der Austausch mit Studierenden der Fachhochschule Erfurt, der anregte, die Idee eines Campus-Gartens weiterzuverfolgen. Zudem gab es einen interaktiven Vortrag von Dr. Tobias Wätzel über „Grüner Strom und Wasserstoff als Chance für Wirtschaft und Klima“, der viele Zuhörer:innen in seinen Bann zog. Am 23. April gab es im Mensa-Foyer den Markt der Möglichkeiten, der unter anderem Diskussionen über nachhaltige Projekte und einen mobilen Fahrradreparaturstand beinhaltete.
Ein nachhaltiger Blick auf die Zukunft
Zusätzlich standen auch die Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Mittelpunkt. Impulsreferate wie das von apl. Prof. Dr. Bettina Hollstein über experimentelle Lehr-Lern-Arrangements und das Filmscreening des Dokumentarfilms “The True Cost” am Abend trugen zur tiefgehenden Auseinandersetzung mit dem Thema bei. Bildung für nachhaltige Entwicklung hat das Ziel, Menschen das Verständnis der Auswirkungen ihres Handelns auf die Welt zu vermitteln und zu einem zukunftsfähigen Denken und Handeln zu ermutigen. Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung betont, ist BNE zentral für die Umsetzung der 17 Ziele für eine friedliche und nachhaltige Gesellschaft, die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Diese Ziele sollen in allen Bildungsbereichen strukturell verankert werden.
Ein weiterer Programmpunkt der Nachhaltigkeitstage war ein Recycling-Workshop, der im Makerspace der Universitätsbibliothek stattfand. Hier hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Bereich Recycling zu sammeln. Zudem wurden am 26. April defekte Elektrogeräte während eines Repariertreffs instand gesetzt. Dies sprach viele Menschen an und zeigte, wie man nachhaltige Praktiken in den Alltag integrieren kann.
Kreativität im Fokus
Ein kreatives Element der Veranstaltung war der „Sustainability Photowalk“, der in Zusammenarbeit mit der Foto-AG des KuKo e.V. organisiert wurde. Dieser bot den Teilnehmenden Einblicke in nachhaltige und weniger nachhaltige Orte auf dem Campus und startete einen Fotowettbewerb, dessen beste Beiträge am 20. Juni bei der Ilmenauer Wissenschaftsnacht ausgestellt werden sollen. Prof. Jens Müller, der Vizepräsident für Internationale Beziehungen und Transfer an der TU Ilmenau, betonte die Vielfalt der nachhaltigen Entwicklung im universitären Alltag und lud dazu ein, weitere Ideen zu entwickeln. Interessierte sind eingeladen, sich unter nachhaltigkeit@tu-ilmenau.de oder nachhaltigkeit@stura.tu-ilmenau.de zu melden.
Ankündigungen im Hinblick auf künftige Veranstaltungen sind ebenfalls schon im Gange. Die nächsten Sustainability Days in Ilmenau sind für Oktober geplant und versprechen erneut spannende Impulse für die nachhaltige Entwicklung auf dem Campus. Die TU Ilmenau verfolgt weiterhin das Ziel, mit ihren Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Gesellschaft zu leisten.
