Christine Burmeister: Die neue Stimme für Gleichstellung in Flensburg!
In der heutigen Zeit ist das Thema Gleichstellung nicht nur ein Schlagwort, sondern eine zentrale Herausforderung für Hochschulen und Bildungseinrichtungen. Christine Burmeister, die aktuelle Studiendekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit an der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen, bringt frischen Wind in die Diskussion. Aufgewachsen im Norden Deutschlands, ist sie nicht nur Diplom-Sozialpädagogin und Diplom-Kriminologin, sondern auch erfahren in den Bereichen Hochschulbildung und relevanten Praxiselementen. Ihre neue Rolle bringt sie an die Europa-Universität Flensburg (EUF), wo sie die Universität und deren Organisationseinheiten im Gleichstellungsauftrag beratend unterstützen wird. Besonders wichtig ist ihr dabei die strategische, nachhaltige und dialogorientierte Gestaltung der Gleichstellung, wie Uni Flensburg berichtet.
Burmeister ist sich der Herausforderungen bewusst, die eine echte Gleichstellung mit sich bringt. Wie in einer Vielzahl von Institutionen steht auch hier das Ziel im Vordergrund, endlich die tatsächliche Gleichberechtigung der Geschlechter zu erreichen. Der Weg dahin führt über ein System von Organisationsstrukturen, Maßnahmen und Instrumenten, die notwendig sind, um Frauen* den gleichen Zugang zu allen Lebensbereichen der Gesellschaft zu ermöglichen. Dies umfasst nicht nur strukturelle Veränderungen, sondern auch kulturelle und personenbezogene Aspekte. Es geht darum, Diskriminierung zurückzudrängen und Chancengleichheit für alle zu fördern, ganz im Sinne der Leitlinien zur Gleichstellung an Hochschulen, die auch die Universität Frankfurt proklamiert.
Die Bandbreite der Gleichstellung
Doch was bedeutet Gleichstellung in der Praxis? Es handelt sich um weit mehr als nur um den Zugang zu Bildung. Der Begriff umfasst eine Vielzahl von Diversitätsaspekten: Alter, Elternschaft, Pflegeaufgaben, Geschlecht, Herkunft und vieles mehr. Durch die aktive Auseinandersetzung mit diesen Themen sollen alle Studierenden und Mitarbeitenden gleich behandelt werden, unabhängig von ihren individuellen Hintergründen. Ziel ist es, die Vielfalt der Universitätsgemeinschaft zu erkennen und zu wertschätzen. In der Tat liegt es in der Verantwortung aller, Gewalt und Diskriminierung zu bekämpfen und die Rahmenbedingungen für eine gerechte und inklusive Gesellschaft zu schaffen.
Diese Ansätze zur Gleichstellung sind klar miteinander verknüpft. Sie sollen nicht nur für Gendergerechtigkeit in der Hochschule sorgen, sondern auch dem Anspruch gerecht werden, dass sämtliche Gruppen in der Gesellschaft einen gleichwertigen Platz haben. Wie die DFG betont, sind solche Standards essenziell, um langfristige Veränderungen anzustoßen und bestehende Ungleichheiten abzubauen.
Insgesamt zeigt sich, dass die Arbeit an Gleichstellung und Diversität nicht nur eine Aufgabe für Einzelne ist. Es geht um ein gemeinschaftliches Engagement, das in den Werten der Hochschulen verankert ist. In diesem Sinn wird die Einbringung von Professorin Burmeister an der Europa-Universität Flensburg nicht nur eine Bereicherung, sondern ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung sein.
