Entdecke die neuen Höhepunkte der heiCOLLECTIONS in Heidelberg!
Am 17. Juli 2026 öffnet die Universität Heidelberg die Türen zu ihren vielfältigen Museen und Sammlungen. Unter dem Dach der neuen Marke „heiCOLLECTIONS“, die die Sichtbarkeit der Institutionen betont, können Besucher einen spannenden Tag voller Entdeckungen und Aktivitäten erleben. Die Ursprünge dieser Sammlungen reichen bis in das Jahr 1386 zurück, als die Universität gegründet wurde, und heute sind sie ein wichtiger Teil der Forschung und Lehre.
Der Aktionstag bietet über 40 Programmpunkte, darunter Führungen, Kurzworkshops und eine Rätsel-Rallye, die sich an alle Altersgruppen richten. Besucher haben die Möglichkeit, mit Experten zu sprechen, besondere Objekte kennenzulernen und herauszufinden, wie diese Objekte wissenschaftliche Fragen sichtbar machen. Besonders hervorzuheben sind zwei bedeutende Sammlungen, die nach einer umfangreichen Sanierung erstmals wieder ihre Türen öffnen: die Uruk-Warka-Sammlung und die Ägyptische Sammlung. Letztere gewährt neue Einblicke in die faszinierende Welt der pharaonischen Geschichte.
Einblicke in die Antikensammlung
Die Antikensammlung der Universität Heidelberg, seit ihrer Gründung im Jahr 1848 ständig gewachsen, umfasst beeindruckende 9.000 antike Originalobjekte. Hinzu kommen etwa 1.200 große Gipsabgüsse antiker Statuen sowie 14.000 Kleinabgüsse von Gemmen, Münzen und anderen Artefakten. Diese Sammlung bietet ein umfassendes Bild der Kulturen des Mittelmeerraums vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis zur römischen Kaiserzeit. Zu den originalen Funden zählen unter anderem bemalte griechische und etruskische Vasen, römische Gefäße sowie Objekte aus verschiedenen Materialien wie Stein, Bronze und Glas.
Die beeindruckenden Gipsabgüsse haben sich als wertvolle Lehrmittel im Archäologiestudium etabliert und ermöglichen einen Blick auf die Entwicklung der griechischen Plastik bis in die römische Kaiserzeit. Originale der Statuen und Reliefs, gefertigt aus Marmor oder Bronze, sind in renommierten Museen weltweit zu finden, was die internationale Bedeutung der Sammlung unterstreicht.
Technologie im Museum
Ein weiteres Highlight des Aktionstags ist die Einführung einer neuen Augmented-Reality-App namens heiCOLLECTIONS. Mit dieser App können Nutzer auf interaktive Art und Weise 100 Highlights der Sammlungen erkunden. Diese digitale Erweiterung bietet eine spannende Möglichkeit, die Sammlungen zu erleben und wird durch innovative Technologien unterstützt. Im Rahmen des Projekts werden KI-gestützte Avatare als persönliche Museumsführer eingesetzt, die Informationen individuell aufbereiten. Diese Avatare kommunizieren in natürlicher Sprache und unterstützen verschiedene Interaktionsweisen, was besonders inklusiv gedacht ist, um auch Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen ein immersives Erlebnis zu bieten.
Der Tag der offenen Türen endet mit einem Festakt in der Aula der Alten Universität, bei dem die Bedeutung der sammlungsbasierten Bildung und Forschung gefeiert wird. Das vollständige Programm für diesen besonderen Tag ist auf der Webseite von heiCOLLECTIONS verfügbar.
Zusammenfassend verspricht dieses Eröffnungsereignis nicht nur ein abwechslungsreiches und informatives Erlebnis, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, das kulturelle Erbe der Universität in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken. Die Initiativen der Universität Heidelberg zeigen, wie Tradition und moderne Technologie harmonisch zusammenfinden können.
