Am 5. Mai 2026 findet das Stiftungssymposium 2026 an der Universität zu Lübeck statt. Unter dem Motto „Werte, Demokratie, Resilienz – Stiftungen in gesellschaftlicher Verantwortung“ wird die Veranstaltung von der Possehl-Stiftung, dem Stifterverband sowie der Universität zu Lübeck organisiert und bietet Raum für spannende Diskussionen und Austausch. Das Symposium beginnt um 16:00 Uhr und endet um 20:00 Uhr, und es werden zahlreiche Teilnehmer:innen erwartet, die sich für die Rolle von Stiftungen in einer sich wandeln Gesellschaft interessieren. Ein besonderer Impulsreferent wird Rupert Graf Strachwitz sein, ein renommierter Publizist mit umfangreicher Expertise in politischer Bildung und Zivilgesellschaft.
Die Themen des Symposiums sind hochaktuell, insbesondere im Licht der Herausforderungen, vor denen die Zivilgesellschaft steht. Wie eine Studie der Deutschen Stiftung Engagement und Ehrenamt zeigt, sind resiliente zivilgesellschaftliche Organisationen unerlässlich, um Krisen erfolgreich zu begegnen. In den letzten Jahren haben bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen wie die Corona-Pandemie, die Migrationsströme und der Krieg in der Ukraine die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements erheblich gesteigert. Diese Form des Engagements bietet nicht nur Raum für individuelles Handeln ohne materielle Gewinnabsicht, sondern fördert auch Solidarität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Vielfalt der Workshops
Im Rahmen des Symposiums stehen mehrere Workshops auf der Agenda, die verschiedene Aspekte der Resilienz beleuchten. Die Themen reichen von strategischen Ansätzen gegen Hassrede und Desinformation bis hin zu den Herausforderungen, die junge Menschen im Kontext ihrer demokratischen Teilhabe erleben. Die Workshops sind darauf ausgerichtet, Wissen zu vertiefen und innovative Denkansätze zu vermitteln.
- Workshop 1: Zwischen Wahrheit und Täuschung – Strategien gegen Hassrede und Desinformation
- Workshop 2: Stark im Gegenwind – Strategien von Stiftungen für die Zukunft der Frauenrechte
- Workshop 3: Generation Demokratie? – Jugend zwischen Engagement und Erschöpfung
Um an einem der Workshops teilnehmen zu können, müssen Interessierte die jeweilige Workshop-Nummer angeben, wobei die Teilnahme ab 17:30 Uhr auch ohne Voranmeldung möglich ist.
Resilienz als Schlüssel zur Zukunft
Die Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt, dass die Resilienz der Zivilgesellschaft in Krisensituationen entscheidend ist. Diese Resilienz hängt nicht nur von den Organisationen selbst ab, sondern erfordert auch geeignete Unterstützungsstrukturen und Finanzierungsmöglichkeiten, um den Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können. Durch die Reflexion der Rolle der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Kontext aktueller Krisen können diese ihre Strategien anpassen und ihre Relevanz für die Gesellschaft weiter steigern.
Das bevorstehende Stiftungssymposium bietet somit eine hervorragende Gelegenheit, sich über die verschiedenen Facetten der Resilienz auszutauschen und notwendige Diskurse zu eröffnen. Denn eines ist klar: In einem sich ständig wandelnden gesellschaftlichen Umfeld ist die Stärkung der Zivilgesellschaft von zentraler Bedeutung für unsere gemeinsame Zukunft. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung könnte also der erste Schritt zu einem aktiven Engagement in einer resilienten Gesellschaft sein.