7,2 Millionen Euro für transnationalen Campus der FORTHEM-Allianz!
Bereits seit 2019 ist die FORTHEM-Allianz eine treibende Kraft für die europäische Hochschulzusammenarbeit, und nun wird ihr Erfolg mit einer neuen Förderung von 7,2 Millionen Euro durch Erasmus+ für das Projekt „FORTHEM NEXUS“ gekrönt. Diese finanzielle Unterstützung wird Anfang November 2026 beginnen und über einen Zeitraum von 24 Monaten bereitgestellt. Die Gelder zielen darauf ab, die europäische Zusammenarbeit zu intensivieren und einen transnationalen Campus zu fördern, der Studierenden und Mitarbeitenden vielfältige Chancen bietet. Dies berichtet uni-mainz.de.
Die FORTHEM-Allianz umfasst neun europäische Partnerhochschulen, darunter die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Diese Initiative ist Teil des Europäischen Bildungsraums und setzt sich für ein starkes Netzwerk zur Verbesserung von Bildung, Forschung und gesellschaftlichem Engagement ein. In der jüngsten Ausschreibung haben sich 37 Hochschulallianzen um eine Förderung beworben, aus denen schließlich 20 ausgewählt wurden. FORTHEM gehörte bereits zu den ersten 17 Allianzen, die seit 2019 von der EU unterstützt werden, und hat damit eine Vorreiterrolle in der europäischen Hochschullandschaft übernommen.
Ziele und Schwerpunkte von FORTHEM NEXUS
FORTHEM NEXUS hat sich einiges vorgenommen. Ein zentrales Ziel ist die Integration von Internationalisierung und Mobilität in die Curricula der beteiligten Hochschulen. Darüber hinaus wird die Allianz innovative Lehransätze verfolgen und Forschende in frühen Karrierephasen unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem gesellschaftlichen Engagement der Universitäten. FORTHEM wird dabei durch über 60 assoziierte Partner unterstützt, darunter regionale Behörden und Unternehmen.
Der JGU-Präsident und der Vizepräsident betonen, wie wichtig diese erneute Förderung für die Studierenden und die interuniversitäre Zusammenarbeit ist. „Sie ermöglicht uns, Mobilitäts- und Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Partneruniversitäten weiter auszubauen“, erklärt der Präsident. Laut jyu.fi zielt das Projekt darauf ab, bestehende Netzwerke zu vertiefen und erfolgreiche Aktivitäten auszubauen, in denen unter anderem Mobilitätsstipendien und gemeinsame Initiativen finanziert werden.
Die Allianz hat bereits rund 230.000 Studierende, 2.500 Doktoranden, 19.000 Wissenschaftler:innen sowie 17.000 Mitarbeitende in Europa. Die Universität Jyväskylä, die ebenfalls Teil von FORTHEM ist, hebt die Vorteile für ihre Studierenden und Mitarbeitenden hervor. Rektor Jari Ojala dankt den Beteiligten für die erfolgreiche Antragstellung und betont, dass die Chance, innerhalb von FORTHEM internationale Mobilität zu erleben, einen signifikanten Anteil an der Studentenmobilität der Universität ausmacht.
Die Förderung von FORTHEM trägt nicht nur zur Verbesserung der Bildungssituation an den beteiligten Hochschulen bei, sondern fördert auch den Austausch und die Vernetzung innerhalb Europas. So wird aus dieser Zusammenarbeit ein starkes Fundament für zukünftige Entwicklungen in Bildung und Forschung gelegt.
