Erasmus+ jubiliert: Eine Million Studierende der JGU in der Welt!
Die Freude ist groß: Das Erasmus+ Austauschprogramm hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Seit seiner Einführung im Jahr 1987 haben über eine Million Studierende von deutschen Hochschulen die Möglichkeit genutzt, im Ausland zu studieren. Dies wird nun mit der Aktionswoche „One in One Million“ von der Nationalen Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit (NA DAAD) gefeiert. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist ein aktiver Partner dieses Programms und blickt auf eine lange, erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. In dieser Zeit hat die JGU sowohl qualitativ hochwertige Programme als auch eine hohe Mobilität ihrer Studierenden gefördert und wurde mehrfach mit dem Erasmus-Qualitätssiegel E-Quality ausgezeichnet.
Was macht die Beteiligung der JGU so besonders? Clemens Max Einig, Student der JGU, repräsentiert die Universität in der Jubiläumsaktion und teilt seine Erfahrungen, die er während seines Erasmus+ Semesters an der Universität Pécs in Ungarn sammeln konnte. Seine Anreise wurde durch das Green-Travel-Programm von Erasmus+ unterstützt, das umweltfreundliche Reisemöglichkeiten fördert. In den letzten zehn Jahren wurden an der JGU rund 10.000 Studierende durch das Erasmus+ Programm gefördert.
Beliebte Reiseziele und Fächer
Die beliebtesten Zielländer für JGU-Studierende sind nach wie vor Frankreich, Spanien, Italien, das Vereinigte Königreich und Schweden. Besonders stark nachgefragt sind die Université Bourgogne Europe in Dijon (Frankreich) und die Universitat de València (Spanien). Interessant ist auch der Anteil aus den verschiedenen Fachbereichen: Im Fachbereich 05 – Philosophie und Philologie kommen die meisten Erasmus+ Outgoing-Studierenden.
Das Erasmus+ Programm ist darauf ausgelegt, nicht nur Studierenden, sondern auch Lehrenden und Hochschulpersonal die Möglichkeit zur internationalen Mobilität zu bieten. Das Ziel dabei ist die Schaffung eines europäischen Bildungsraums, in dem sich Chancen wie soziale Inklusion und bürgerschaftliches Engagement entfalten können. Zudem fördert das Programm auch Projekte in unterschiedlichen Bildungsbereichen und arbeitet dabei mit sämtlichen Mitgliedsstaaten der EU sowie Ländern wie Island, Norwegen und der Türkei zusammen.
Ein Ausblick auf die Zukunft
Für das akademische Jahr 2026/2027 plant die JGU mit über 770 Studierenden, die einen Erasmus+ Auslandsstudienaufenthalt anstreben. Gleichzeitig wird mit rund 150 Bewerbungen für das Erasmus+ Praktikumsstipendium gerechnet. Für diese Mobilitätsmaßnahmen stehen der JGU in diesem Zeitraum über drei Millionen Euro zur Verfügung. Dies zeigt, wie wichtig die internationale Bildung für die Universität und ihre Studierenden ist.
In Deutschland wurden seit 1987 insgesamt über 17 Millionen Studierende im Rahmen von Erasmus+ gefördert, wobei 1.000.000 dieser Studierenden allein von deutschen Hochschulen entsendet wurden. Informationen zu den genauen Zahlen und dem Fördervolumen, das sich auf über 250 Millionen Euro belief, sind auf den offiziellen Seiten von Erasmus+ zu finden. Für 2026 sind die beliebtesten Ziele weiterhin Spanien, Frankreich und Italien, wobei die aktivsten Fachbereiche in der Regel Wirtschaft, Geistes- und Künste und Ingenieurwissenschaften sind.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Zukunft des Erasmus+ Programms in Deutschland vielversprechend aussieht. Die JGU bleibt ein starker Partner in der Umsetzung. Der Austausch von Studierenden und Hochschulpersonal fördert nicht nur die akademischen Fähigkeiten, sondern auch den interkulturellen Dialog und das persönliche Wachstum der Teilnehmenden. Wie die Nationale Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit sowie andere beteiligte Organisationen zeigen, ist die Unterstützung der europäischen Bildungszusammenarbeit ein zentrales Anliegen, das auch in Zukunft starke Impulse setzen wird.
Für weitere Informationen zu Erasmus+ und dessen Auswirkungen auf Bildung und Austausch besuchen Sie bitte Erasmus+ Deutschland oder Erasmus+ Programmführer. Nutzen Sie diese Möglichkeiten – da liegt was an!
