Zwei Wissenschaftlerinnen aus Hessen gewinnen den Heinz-Heckhausen-Preis!
Die Auszeichnung „Heinz-Heckhausen-Preis 2026“ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie ist in der Wissenschaftsgemeinde hoch angesehen. In diesem Jahr gehen die Ehrungen gleich an mehrere talentierte Psychologen. So erhalten Dr. Franziska Ingendahl von der Technischen Universität Darmstadt und Dr. Fiona Kazarovytska von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz den Preis für ihre herausragenden Dissertationen. rhein-main-universitaeten.de berichtet, dass die beiden Nachwuchswissenschaftlerinnen für ihre spezifischen Forschungsbereiche gewürdigt werden.
Dr. Ingendahl widmet sich in ihrer Dissertation „On Reactivity to Immediate Judgments of Learning“ der Reaktivität der sogenannten Immediate Judgments of Learning (JOLs). Dabei untersucht sie, wie diese Vorhersagen über eigene Gedächtnisleistungen wiederum die tatsächlich erbrachte Gedächtnisleistung beeinflussen können. Sie ist aktuell Postdoktorandin in der Arbeitsgruppe für Angewandte Kognitionspsychologie an der TU Darmstadt.
Forschung zur sozialen Identität
Dr. Fiona Kazarovytska hat sich einen Namen mit ihrer Dissertation „Identity Protection and Collective (Non-) Remembrance“ gemacht. Hierbei beleuchtet sie die Rolle kollektiver Erinnerungen in der Aushandlung sozialer Identitäten. Ihre Arbeit trägt zur modernen Diskussion über das Zusammenspiel von Erinnerung und Identität bei. Kazarovytska arbeitet als Postdoktorandin in der Abteilung für Sozial- und Rechtspsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Mit einer Dotierung von 1000 Euro honoriert der Heinz-Heckhausen-Preis herausragende Leistungen im Bereich der Psychologie. Die feierliche Preisverleihung findet am 7. September 2026 im Rahmen des DGPs-Kongresses in Luxemburg statt. Dieses Event wird sicherlich ein Höhepunkt in der akademischen Landschaft des Landes.
Zusätzlich wurde auch Dr. Moritz Ingendahl für seine Dissertation „Robust and Replicable, but also Inexplicable? Articulation Dynamics and their Effects on (Evaluative) Judgments“ ausgezeichnet. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den kognitiven Mechanismen hinter Artikulationsdynamiken und deren Effekt auf Entscheidungen und Urteile. Ingendahl, der 2022 an der Graduate School of Economic and Social Sciences in Mannheim promovierte, hat ebenfalls den Heinz-Heckhausen-Preis für Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftler erhalten. psy.ruhr-uni-bochum.de hebt hervor, dass diese Ehrung alle zwei Jahre vergeben wird und somit die Bedeutung der ausgezeichneten Dissertationen unterstreicht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Heinz-Heckhausen-Preises nicht nur durch ihre hervorragenden Dissertationen auf sich aufmerksam machen, sondern auch durch ihre kontinuierlichen Beiträge zur psychologischen Forschung. Dieser Preis ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Ansporn, die Grenzen des Wissens weiter zu verschieben.
