Musik in Mannheim hat einen besonderen Stellenwert, und das wird jetzt auf vielfältige Weise deutlich. An der Universität Mannheim wird das Thema mit der Lehrveranstaltung „Mannheimer Popgeschichte – selbst erforscht“ beleuchtet, die unter der Leitung von Prof. Dr. Hiram Kümper steht. Hier sind Studierende gefordert, die lokale Musikgeschichte zu erforschen, und zwar mithilfe von Quellen des MARCHIVUM. Diese Zusammenarbeit ist Teil einer umfassenden Initiative zur Stärkung Mannheims als UNESCO City of Music.
Doch das ist noch nicht alles. Parallel dazu wird das Thema auch an der Popakademie aufgegriffen. Hier sind Studierende im Wahlpflichtfach „Populäre Musiken der Welt“ aktiv. Unter der Leitung von Prof. Dr. David-Emil Wickström führen sie Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten der Mannheimer Musikszene. Die Ergebnisse dieser Interviews werden auf der Plattform für Zeitzeug*innen des MARCHIVUM veröffentlicht. Es zeigt sich, dass Mannheim tatsächlich ein Zentrum der populären Musik in Deutschland ist.
Öffentliche Veranstaltungsreihe
Um die Mannheimer Musikgeschichte weiter zu feiern, startet heute die öffentliche Veranstaltungsreihe „Popakademie Talks“. Die Auftaktveranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Popakademie. Zu Gast sind unter anderem die Künstler*innen Angie Taylor und Gagey Mrozeck, die Einblicke in ihre Karrieren und die Musikszene geben werden. Diese Veranstaltungen sind öffentlich, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die „Popakademie Talks“ bieten nicht nur Unterhaltung, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Stadtgeschichte. Dr. Thomas Throckmorton, stellvertretender Leiter des MARCHIVUM, hebt die Bedeutung der Popgeschichte für die Stadtgeschichte hervor. Die nächsten Termine sind bereits gesetzt: Am 19. Mai findet ein Dialog über „Musik und Politik in Mannheim“ in der Aula der Universität Mannheim statt, gefolgt von einem Gespräch über „Musikorte in Mannheim“ am 10. Juni im MARCHIVUM, bei dem Klaus Hiltscher zu den Gästen zählen wird.
Mit diesen Initiativen wird einmal mehr deutlich, wie tief Musik in Mannheim verankert ist. Die Studierenden, die am Projekt mitwirken, haben ein gutes Händchen für die Entdeckung und Dokumentation dieser lebendigen Kulturgeschichte.
Für weitere Informationen zur Reihe und Kontaktmöglichkeiten steht Dr. Maartje Koschorreck, Pressesprecherin der Universität Mannheim, zur Verfügung. Sie ist telefonisch unter +49 621 181-1080 oder per E-Mail unter koschorreck@uni-mannheim.de erreichbar.
Auch der Newsroom der Universität Mannheim bietet aktuelle Einblicke in die Entwicklungen und Veranstaltungen rund um das Thema Musik in Mannheim.