Am 6. Mai 2026 wird an der Hittorfstraße in Münster ein möglicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Diese Maßnahme folgt auf die jüngsten Kampfmittelüberprüfungen in der Junkerstraße, wo Hinweise auf ähnliche Gefahren festgestellt wurden. Experten der Stadt und des Kampfmittelräumdienstes werden vor Ort klären, ob eine Entschärfung nötig ist und ob eine Evakuierung von Anwohner:innen und Mitarbeitenden erforderlich wird.

Im Falle einer Entschärfung sind bis zu 3.900 Personen betroffen, die innerhalb eines Radius von 250 Metern um den Verdachtspunkt ihre Wohnungen, Arbeitsstätten und öffentliche Einrichtungen verlassen müssen. Dies könnte insbesondere die Universität Münster betreffen, deren betroffene Gebäude eine Vielzahl von Einrichtungen umfassen, darunter das Center for Information Technology sowie verschiedene Mathematikgebäude an der Einsteinstraße.

Evakuierungsmaßnahmen und Empfehlungen

Sollte es zur Entschärfung kommen, wird die Bevölkerung über die Warn-App „NINA“ und durch Einsatzkräfte von Feuerwehr, Ordnungsamt und Polizei informiert. In den betroffenen Einrichtungen, wie dem Wohnhaus Am Schlossgarten und dem Botanischen Garten, gelten spezielle Empfehlungen, um eine sichere Umgebung zu gewährleisten. So sollte während des Tages kein Betrieb in den Gebäuden stattfinden, und die Anzahl der anwesenden Personen auf ein Minimum reduziert werden.

Veranstaltungen in den betroffenen Gebäuden sollten verlegt oder abgesagt werden, und die Nutzer zentral verwalteter Räume werden rechtzeitig informiert. Zudem ist es wichtig, dass Parkplätze im Evakuierungsbereich nicht genutzt werden, damit alle Sicherheitsmaßnahmen reibungslos umgesetzt werden können. Die Stadt hat vorsorglich auch eine Notbetreuungsstelle in der Mehrzweckhalle am Hafenplatz eingerichtet, um im Falle einer Evakuierung Unterstützung anbieten zu können.

Straßensperrungen und Informationsverbreitung

Während der Entschärfung sind in Münster mehrere Straßen gesperrt, dazu gehören die Hammer Straße, Hafenstraße und Friedrich-Ebert-Straße. Um den Verkehr zu regeln, wird die Polizei im Kreuzungsbereich Hafenstraße/Von-Steuben-Straße Präsenz zeigen. Betroffene Ämter wie das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien und das Sozialamt bleiben bis 12 Uhr geöffnet, könnten jedoch bei eintretender Evakuierung vorzeitig schließen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Bürger:innen werden aufgerufen, dringende Anfragen an die Ämter zu einem späteren Zeitpunkt vorzubringen, um den Ablauf der Sicherheitsmaßnahmen nicht zu stören. Weitere Informationen über die Blindgängerentschärfung, Straßensperrungen und andere Maßnahmen werden durch die Stadt, die Feuerwehr Münster sowie über verschiedene Medien verbreitet.

Diese Situationen erinnern uns daran, wie wichtig es ist, am Ball zu bleiben und die Sicherheitsvorkehrungen ernst zu nehmen. Um über aktuelle Entwicklungen informiert zu bleiben, empfehlen die Verantwortlichen, die verschiedenen Kommunikationskanäle wie die NINA-App zu nutzen. So bleibt man immer auf dem neusten Stand und schützt sich und andere.