Von Wurst und Müll: Uni Osnabrück begeistert mit nachhaltiger Forschung!
Die Universität Osnabrück nimmt an der IdeenExpo teil und stellt verschiedene innovative Themen vor, um Schülerinnen und Schüler für wissenschaftliche Forschungen zu begeistern. Die Arbeitsgruppe Chemiedidaktik präsentiert dabei spannende Projekte, die ranging von der Umwandlung von Verpackungsmüll in neue Rohstoffe bis hin zur Erkennung von veganen Wurstalternativen reichen. Besondere Anziehungskraft besitzt der Escape Room „Sabotage im Kunststoffbetrieb – rettet die Produktion!“, der den Besuchern die Möglichkeit gibt, Kunststoffe durch spezifische Tests zu unterscheiden.
Diese interaktive Ausstellung, die bis zum 28. Juni 2026 auf dem Messegelände in Hannover läuft, verdeutlicht die Relevanz von Technik und Naturwissenschaften für eine nachhaltige Zukunft. Prof. Dr. Marco Beeken unterstreicht die Bedeutung von Experimentieren und Entdecken, um ein tieferes Verständnis für naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu entwickeln. Die IdeenExpo gilt als Europas größtes Jugend-Event in diesem Bereich und zieht zahlreiche junge Interessierte an.
Neue Perspektiven in der Ernährung
Ein zentrales Thema bei der IdeenExpo sind auch pflanzliche Alternativen zu Fleisch. Diese Produkte, wie Tofu, Tempeh und Seitan, bieten nicht nur einen ähnlichen Geschmack und eine ähnliche Struktur wie ihre tierischen Gegenstücke, sondern werden auch durch moderne Technologien immer vielfältiger. Innovative Extrusionsverfahren sind entscheidend für die Herstellung dieser Fleischalternativen und ermöglichen eine verfeinerte Nachahmung in Aroma und Optik. So werden beispielsweise Rohstoffe wie Sojabohnen, Erbsen und Lupinen mechanisch zerkleinert und mit Lösungsmitteln verarbeitet, um verschiedene Protein-Varianten zu erzeugen. bzfe.de hebt hervor, dass die Kombination von Extrusionsverfahren und Inhaltsstoffen der Schlüssel zur Verbesserung dieser Nahrungsmittel ist.
In der Forschung am Fraunhofer IME wird mit der OrbiPlant®-Technologie an neuen Anbaumethoden gearbeitet. Sie ermöglicht den platzsparenden Indoor-Anbau von Pflanzen, beispielsweise von Erbsen, und reduziert dabei den Wasserverbrauch um bis zu 95% sowie den Düngerbedarf um 50%. Mit einem systematisierten Ansatz, bei dem die Pflanzen aeroponisch versorgt werden, wird die saubere Kultivierung zur Realität. Kleinste Wasser-Nährstoff-Tröpfchen versorgen die Wurzeln, die in einem Förderband hängen, und ermöglichen eine effiziente Produktion. Diese Methoden könnten eine entscheidende Rolle in der Ernährung der Zukunft spielen und die Möglichkeiten der Lebensmittelproduktion revolutionieren fraunhofer.de.
Die Kombination von Innovation, Wissenschaft und nachhaltigen Praktiken macht die IdeenExpo 2026 zu einem wichtigen Ereignis für die nächste Generation. Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, hautnah zu erleben, wie Wissenschaftler an Lösungen für die Herausforderungen von morgen arbeiten, seien es die Reduzierung von Verpackungsmüll oder die Entwicklung neuer Ernährungsalternativen.
