In der wissenschaftlichen Landschaft ist der Austausch unter Gleichgesinnten unerlässlich. An der Universität Paderborn startet im September 2026 ein einzigartiges Mentoring-Programm, das Doktorandinnen auf ihrem Karriereweg unterstützen soll. Bis zum 1. Juli läuft die Bewerbungsphase, und Interessierte haben die Möglichkeit, an einer digitalen Informationsveranstaltung am 2. Juni von 13 bis 14 Uhr teilzunehmen.

Das Programm bietet eine 15-monatige Unterstützung für Doktorandinnen aus allen Fakultäten der Universität Paderborn, unabhängig vom Thema ihrer Promotion. Ziel ist es, den Mentees wertvolle Einblicke in die akademische Welt zu geben und sie bei der Karriereplanung sowie der Orientierung innerhalb des Wissenschaftsbereichs zu begleiten. Ehemalige Mentees werden während der digitalen Veranstaltung über ihre positiven Erfahrungen berichten und aufzeigen, wie das Programm sie in ihrer Entwicklung unterstützt hat.

Vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung

Ein zentraler Aspekt des Programms ist die individuelle Betreuung durch erfahrene Professorinnen. So können Doktorandinnen wertvolle Mentoring-Gespräche führen, die ihnen helfen, ihre wissenschaftlichen Kompetenzen zu erweitern. Durch interdisziplinäre Vernetzungsveranstaltungen können sie außerdem Kontakte zu anderen Doktorandinnen knüpfen und gegenseitige Unterstützung finden.

Das Mentoring-Programm geht über die individuelle Förderung hinaus und bietet auch Workshops sowie Fokustreffen zur Weiterentwicklung. Dabei wird die Teilnahme ab dem zweiten Promotionsjahr oder später empfohlen, was den Mentees die Möglichkeit gibt, ihre Karrierefortschritte gezielt zu steuern.

Ein Teil eines größeren Netzwerks

Dieses Programm ist nicht isoliert, sondern Teil eines breiteren Trends in Deutschland, der sich durch das Forum Mentoring auszeichnet. Seit 15 Jahren vereint dieses Forum über 400 Hochschulen und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Mentees und Mentor*innen. Dabei wird nicht nur der akademische Bereich berücksichtigt, sondern auch der Übergang in die Wirtschaft, was für viele Wissenschaftlerinnen von Bedeutung ist.

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Die Programme des Forums zielen darauf ab, eigenverantwortliche Karriereplanung zu fördern und essentielle Fähigkeiten wie Empowerment und Networking zu vermitteln. Mentoring-Manager*innen, die in diesen Programmen aktiv sind, bringen Kenntnisse über Hochschulstrukturen und Karrierewege mit sich und helfen Mentees, sich in der oftmals komplexen Wissenschaftswelt besser zurechtzufinden.

Zusätzlich bieten zahlreiche Universitäten in Deutschland wie die Universität Bonn, die RWTH Aachen und die Universität Göttingen spezifische Programme zur Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlerinnen an. Diese Programme behandeln vielfältige Themen und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen von Doktorandinnen bis hin zu Postdocs. Das Mentoring-Angebot in Deutschland wird nicht nur von großen Wissenschaftsorganisationen empfohlen, sondern auch von der Politik, um die Sichtbarkeit und Chancengleichheit in der Wissenschaft zu erhöhen.