20 Jahre Potsdam Graduate School: Wegbereiter für wissenschaftlichen Erfolg!
Die Potsdam Graduate School (PoGS) feiert in diesem Jahr ein bemerkenswertes Jubiläum: 20 Jahre erfolgreicher Unterstützung für Promovierende, Postdocs und Juniorprofessor*innen. Gegründet im Jahr 2006, hat sich die PoGS zu einer zentralen Anlaufstelle an der Universität Potsdam entwickelt, die umfassende Services für alle Phasen der wissenschaftlichen Karriere bietet. Ziel der Graduates School ist es, gute Promotionsbedingungen sowie ein produktives wissenschaftliches Arbeiten zu fördern und damit die Grundlagen für eine erfolgreiche akademische Laufbahn zu schaffen. In ihrem Jubiläumsjahr zieht die PoGS Bilanz und bietet ein spezielles Jahresprogramm an, das auf Sichtbarkeit und Gemeinschaft abzielt.
Die PoGS hat in den letzten zwei Jahrzehnten nicht nur die Betreuung von Promovierenden entscheidend verbessert, sondern auch Qualitätsstandards eingeführt, wie etwa Betreuungsvereinbarungen und strukturierte Weiterbildungsprogramme. Dabei stehen Herausforderungen wie befristete Verträge, umfangreicher Wettbewerbsdruck sowie die Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft nach wie vor im Raum. Das Programm umfasst auch neuere Bedürfnisse der Teilnehmenden, die heute einen stärkeren Fokus auf Karriereentwicklung, mentale Gesundheit und digitale Kompetenzen legen. Ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der PoGS berichten von positiven Karrierewirkungen und kehren oftmals als Mentor*innen zurück.
Erweiterung der Angebote
Die PoGS hat ihre Angebote kontinuierlich erweitert. Neben Workshops und Beratungen finden sich nun ebenso Coachings, finanzielle Förderungen und digitale Formate im Portfolio. Das gerade laufende Jubiläumsprogramm umfasst Roadshows an verschiedenen Standorten der Universität, die den Austausch und die Vernetzung unter Forschenden fördern sollen. Zukünftige Themenschwerpunkte konzentrieren sich auf Datenkompetenzen, Digitalisierung und Open Science. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung guter wissenschaftlicher Rahmenbedingungen, wozu auch der SUPERvisor Award gehört, der herausragende Betreuung würdigt.
Die Herausforderungen der wissenschaftlichen Laufbahn sind jedoch nicht zu unterschätzen. Der Wissenschaftsrat hebt hervor, dass die Phasen von der Promotion bis zur ersten Berufung oft von Unsicherheiten und häufigen Wechseln geprägt sind. Daher fordert er eine klarere Strukturierung dieser Karrierewege sowie die Förderung von Kompetenzen, die Absolventen auf den Arbeitsmarkt vorbereiten – sei es innerhalb oder außerhalb der Wissenschaft. Insbesondere die Promotionsphase sollte so gestaltet sein, dass sie die Absolventen optimal auf ihre künftigen Berufe vorbereitet.
Fazit und Ausblick
Insgesamt stellt die PoGS eine wertvolle Ressource für angehende Wissenschaftler:innen dar und leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der akademischen Welt. Die Anpassung an sich verändernde Bedürfnisse, die Förderung von Vernetzung und Karriereentwicklung sowie der Fokus auf qualitätsvolle Betreuung sind essentielle Schritte. Auch der Wissenschaftsrat plädiert für diese Themen und bietet mit seinen Empfehlungen wertvolle Impulse zur Weiterentwicklung von Karrierewegen im Wissenschaftsbereich.
Die Potsdam Graduate School wird auch in den kommenden Jahren darauf hinarbeiten, die wissenschaftliche Gemeinschaft zu unterstützen und attraktive Bedingungen für Forschung und Qualifizierung zu schaffen. Was bleibt, ist die Hoffnung und der Wille, dass die nächsten 20 Jahre ebenso fruchtbar und segensreich verlaufen wie die bisherigen.
Relevant für alle, die mehr über wissenschaftliche Karrieren und die Unterstützung nach der Promotion erfahren möchten, sind auch die Informationen der DFG und des Wissenschaftsrats.
