Im Zeitalter der Quanten-Technologien gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Start-ups. Claudia Bett, eine engagierte Unternehmerin, hat sich dazu entschieden, das Start-up „Germanium Quantum Detectors“ zu gründen, trotz eines verlockenden Angebots aus der Industrie. Sie schätzt die Eigenverantwortung und die Gestaltungsfreiheit, die das Start-up bietet. Unter der Leitung von Bett arbeiten die Mitgründer Maurice Wanitzek, Jakob Finkbeiner und Dr. Maximilian Scheu an der Entwicklung innovativer Photodetektoren, die insbesondere für die Quantenkryptografie und hochsensible Lichtsensoren benötigt werden. Diese Technologien könnten auch im Bereich des autonomen Fahrens und der Medizintechnik eine Rolle spielen, da sie in der Infrarot-Spektroskopie eingesetzt werden können.

Um die wirtschaftliche Produktion voranzutreiben, führt das Gründerteam zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Unternehmen. Besonders optimistisch äußert sich Wanitzek, der hofft, in den nächsten fünf Jahren profitabel zu sein und andere dazu zu inspirieren, ähnliche Unternehmensideen zu verwirklichen. Darüber hinaus wird „Germanium Quantum Detectors“ mit 1,2 Millionen Euro vom „EXIST-Forschungstransfer“ gefördert, eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der Europäischen Union. In der ersten Phase dieser Förderung wird die Technologie weiterentwickelt und die Gründung vorbereitet, unterstützt von der TTI GmbH und dem Transfercenter TRACES der Universität Stuttgart.

Neue Strömungen im Quantenbereich

Nicht nur „Germanium Quantum Detectors“ ist aktiv im Quanten-Technologiebereich. Auch das Unternehmen Pixel Photonics, gegründet als Spin-off der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Jahr 2020, hat kürzlich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 1,45 Millionen Euro abgeschlossen. Christoph Seidenstücker, CFO und Co-Founder, betont die Bedeutung ihrer hochskalierbaren Einzelphotonendetektoren für Anwendungen im optischen Quantencomputing, der Quantenschlüsselverteilung, Mikroskopie und Sensorik. Der technologische Ansatz von Pixel Photonics kombiniert eine hohe Detektionseffizienz mit Geschwindigkeit und zielt darauf ab, die Datenraten in der Quantenkryptografie zu steigern.

Das internationale Team von Pixel Photonics, das aktuell 20 Mitarbeitende umfasst, arbeitet eng mit Partnern wie QuNet zusammen, um einen mobilen Quantenempfänger für die Quantenschlüsselverteilung zu entwickeln. Das Unternehmen wird ebenfalls durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt, insbesondere durch ein gefördertes Projekt zur wellenleiterintegrierten Einzelphotonendetektion.

Gemeinsame Herausforderungen und Chancen

Beide Start-ups beleuchten die vielversprechenden Entwicklungen im Quantenbereich, doch stehen sie auch vor Herausforderungen. Die Notwendigkeit, innovative Technologien wirtschaftlich umzusetzen, ist ein zentrales Anliegen, das durch die Unterstützung der Förderprogramme deutlich erleichtert wird. Sowohl „Germanium Quantum Detectors“ als auch Pixel Photonics zeigen auf, wie wichtig es ist, technologische Fortschritte in den Markt zu bringen und dabei kreative Lösungen zu entwickeln, um den Anforderungen der Industrie gerecht zu werden. Die Vielfalt an Anwendungen und die stetig wachsenden Möglichkeiten im Bereich der Quanten-Technologien sind vielversprechend und zeigen, dass hier viel Bewegt werden kann.

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Mit diesen Entwicklungen im Rücken bleibt abzuwarten, wie sich der Markt weiterentwickelt und welche neuen Ideen in der Quantenwelt Einzug halten werden. Enthusiasten und Fachleute dürfen gespannt sein!

Für weitere Informationen besuchen Sie: Universität Stuttgart und LinkedIn – Startup Insider.