In der dynamischen Welt der Startups hat sich kürzlich ein Erfolgsgeschichte entfaltet. Elisabeth Jacobsohn und Paula Bansmann haben das begehrte EXIST-Gründungsstipendium erhalten, das ihre innovative App Artventure unterstützt. Seit dem 1. Mai 2026 profitieren die beiden Gründerinnen für die Dauer von zwölf Monaten von einer finanziellen Förderung, die es ihnen ermöglicht, ihre Vision weiter zu entwickeln.

Durch das Stipendium erhalten beide Teammitglieder 2.500 Euro monatlich für ihren Lebensunterhalt sowie zusätzlich 30.000 Euro für Sachmittel. Diese Mittel sind gezielt für externe Programmierung und Designänderungen der App eingeplant, um deren Funktionalität kontinuierlich zu verbessern und zu erweitern. Die Gründerinnen begrüßen außerdem Anregungen und Wünsche von Nutzer:innen, die via E-Mail an info@artventure-app.de gesendet werden können.

Ein Blick auf Artventure

Die Artventure-App liefert faszinierende Informationen zu Kunstwerken im öffentlichen Raum und hat sich bereits einen Platz in den Herzen vieler Kunstbegeisterter erobert. In Nordrhein-Westfalen sind über 900 Kunstwerke verzeichnet, und das Team strebt eine deutschlandweite Erweiterung der Datenbank an. „Das wäre schon ein beeindruckender Schritt“, so Jacobsohn, die nicht nur im Bereich Kunstgeschichte bewandert ist, sondern auch einen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre abgeschlossen hat.

Die App ist kostenlos und sowohl für iOS als auch für Android erhältlich. Ihre Kartenfunktion ermöglicht es den Nutzer:innen, Kunstwerke in der Umgebung zu finden, und bietet darüber hinaus wertvolle Informationen zu den jeweiligen Künstlern. Fantastisch ist auch die Möglichkeit, Kunstwerktouren auf festgelegten Routen zu planen – eine richtige Schatzsuche für Kunstliebhaber.

Der Weg zum Stipendium

Wie kommt man eigentlich zu einem EXIST-Gründungsstipendium? Klares Anliegen ist eine nachvollziehbare und überzeugende Darstellung des Startup-Vorhabens. In einem Ideenpapier sind die Grundpfeiler der Geschäftsidee festzuhalten. Dazu zählt die Beschreibung, welches Problem die App löst und was an der Idee neu ist. Ein Alleinstellungsmerkmal sowie Strategien zur Wertschöpfung und zur Marktpositionierung sind ebenfalls entscheidend. Ebenso wichtig sind die Identifikation der Zielgruppe sowie die Planung von Meilensteinen und die Vorstellung des Teams.

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Laut den Richtlinien von exist.de sollten ergänzende Unterlagen beigefügt werden, die das Vorhaben untermauern. Und das Gründungsnetzwerk kann eine wertvolle Unterstützung bei der Ausarbeitung der Anträge bieten, wenn man rechtzeitig Kontakt aufnimmt.

Zusammengefasst zeigt dieser Erfolg nicht nur den Unternehmergeist von Jacobsohn und Bansmann, sondern auch, wie wichtig die Unterstützung von Programmen wie dem EXIST-Stipendium ist, um innovative Ideen in die Tat umzusetzen.