Die Vorfreude auf die kommende Ausstellung im Museum Theulegium ist groß. Am Montag, den 13. Juli 2026, um 18:00 Uhr wird die Sonderausstellung „Römisches Leben im Wareswald – Vergangenheit digital entdecken“ eröffnet. Diese spannende Schau wurde von Studierenden der Universität des Saarlandes konzipiert und verspricht, sowohl Erwachsene als auch Kinder in die Welt des römischen Alltagslebens einzutauchen.

Das Projekt ist das Ergebnis eines interdisziplinären Lehrprojekts unter der Leitung von Christine Girardet, Nils Schnorr und Miriam Weiss. Insgesamt zwölf Studierende aus den Fachbereichen Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Mittelalterliche Geschichte haben die Ausstellung entwickelt, die sich mit den Funden aus dem gallo-römischen vicus im Wareswald beschäftigt. Die Ausgrabungen in diesem Gebiet laufen seit 2001 unter der Leitung der TERREX gGmbH und haben zahlreiche interessante Objekte zutage gefördert.

Ein Blick in den Alltag der Römer

Die Ausstellung wird vier Facetten des römischen Lebens präsentieren: Kosmetik und Hygiene, Wirtschaft und Handel, Religion sowie Tod und Bestattung. Zu den Highlights gehören eine Haarnadel, ein Gefäß mit Salböl, eine römische Goldmünze, sowie eine kleine Marsstatuette als Opfergabe. Besonders beeindruckend sind auch die Originalobjekte, die in Vitrinen ausgestellt werden, sowie ein Hundekopf, der Teil eines Grabmals ist.

Eine gelungene Mischung aus interaktiven Erlebnissen wird die Besucher:innen erwarten. Über einen Mediaplayer können sie zusätzliches Wissen abrufen, während haptische Erfahrungen mit 3D-gedruckten Figuren ein greifbares Gefühl für die Antike vermitteln. Für die jüngeren Gäste gibt es die Möglichkeit, ein dreidimensionales Pfeilergrabmal zusammenzusetzen, was sicherlich nicht nur bildend, sondern auch unterhaltsam sein wird.

Förderung und Zusammenarbeit

Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit dem Museum Theulegium entstanden und wird durch die Novus-Stiftung gefördert. Nach der Eröffnung lädt das Museum zu einem Empfang ein, bei dem Besucher:innen die Möglichkeit haben, sowohl die Ausstellung zu erkunden als auch mit den Studierenden und Dozierenden ins Gespräch zu kommen.

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Die Funde aus Wareswald erzählen von einer Zeit, in der hier ein belebter Ort im ersten Jahrhundert n. Chr. existierte, mit beeindruckenden Gebäuden, Fußbodenheizungen, Wandmalereien und mehr. Diese Stätte war ein bedeutender Teil des römischen Alltags, der durch die Ausstellung eindrucksvoll ins Licht gerückt wird.

Die Ausstellung wird bis zum 13. Dezember 2026 zu sehen sein, und es lohnt sich, diese Zeitreise in die Vergangenheit nicht zu verpassen. Wer in die Welt des römischen Lebens eintauchen möchte, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier und zur digitalen 3D-Installation hier.