Für viele Studierende in Dresden und Ostsachsen wird die Wohnung zur monatlichen Rechenaufgabe. Eine Umfrage des Studentenwerks Dresden zeigt, dass steigende Wohnkosten zunehmend aufs Budget drücken – und damit auch auf den Studienalltag an der TU Dresden und anderswo in der Region.

Rund 3.500 Studierende aus Dresden, Görlitz, Zittau und Tharandt wurden dafür online befragt. Die Erhebung lief vom 18. November bis 15. Dezember 2025. Mehr als die Hälfte sorgt sich, wie sie steigende Wohnkosten überhaupt noch mit dem eigenen Budget finanzieren soll. Etwa ebenso viele finden die Suche nach bezahlbarem Wohnraum für Studierende schwierig.

Wenn die Miete das Budget auffrisst

Die Zahlen fallen knapp aus: Mehr als ein Fünftel der Befragten hat monatlich höchstens 600 Euro zur Verfügung. Insgesamt müssen 70 Prozent mit höchstens 1.000 Euro im Monat auskommen. Gut ein Viertel verzichtet deshalb in anderen Lebensbereichen, damit die Miete bezahlt werden kann. Weniger Essen außer Haus, weniger Freizeit, weniger Spielraum für kaputte Fahrräder oder plötzlich fällige Rechnungen – die Kürzungen liegen oft dort, wo man sie zuerst kaum bemerkt.

Besonders unter Druck geraten nach Angaben des Studentenwerks Studierende mit geringem Budget. Viele zahlen mehr als 50 Prozent ihres Einkommens für die Wohnung. Viel bleibt dann nicht übrig, selbst wenn man sparsam lebt und jede Ausgabe zweimal umdreht.

Das Studentenwerk Dresden bezeichnet bezahlbaren Wohnraum für viele Studierende als knapp. Zugleich sei er eine wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium. Wer ständig über die nächste Miete nachdenken muss, hat eben weniger Kopf frei für Vorlesungen, Prüfungen und lange Abende in der Bibliothek.

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BAföG und neue Wohnheimplätze

Als notwendige Maßnahmen nennt das Studentenwerk Reformen beim BAföG und zusätzliche Unterstützung für den Bau neuer Wohnheimplätze. Beides soll dort ansetzen, wo die Belastung besonders deutlich wird: bei den laufenden Kosten und beim fehlenden Angebot an bezahlbaren Zimmern.

Die Umfrage bezieht sich auf Dresden, Görlitz, Zittau und Tharandt. Der Blick auf eine weitere Quelle bringt für die Einordnung allerdings keine zusätzlichen überprüfbaren Zahlen: Der gelieferte Inhalt des Studentenwohnreports 2025 von MLP besteht aus Fragmenten einer verschlüsselten PDF-Datei. Ein lesbarer Nachrichtenartikel ist darin nicht enthalten; Informationen zum Artikelinhalt lassen sich daraus nicht verlässlich extrahieren.

Fest steht damit nur, was die Befragung des Studentenwerks hergibt: Wohnkosten treffen Studierende mit wenig Geld besonders hart, während ein großer Teil der Befragten höchstens 1.000 Euro monatlich zur Verfügung hat. An der TU Dresden dürfte diese Rechnung für viele nicht auf dem Papier enden, sondern am Monatsende im Kontostand sichtbar werden.