In Kürze wird Schleswig-Holstein mit den gemeinsamen Diversity-Tagen der Hochschulen auf das Thema Vielfalt und Inklusion aufmerksam gemacht. Die Veranstaltung findet vom 18. bis 22. Mai 2026 statt und wird sowohl online als auch in Präsenz angeboten. Die Initiative ist Teil einer umfassenden Antidiskriminierungsarbeit an den Hochschulen und hat das Motto: „Vielfalt verbindet – Wissen schafft Perspektiven“.
Unter der Schirmherrschaft des Netzwerks der schleswig-holsteinischen Diversitätsbeauftragten nehmen bedeutende Institutionen wie das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und die beiden Exzellenzcluster ROOTS sowie Precision Medicine in Chronic Inflammation (PMI) aktiv teil. Diese Hochschulen werden eine breite Palette an Vorträgen und Workshops anbieten, die sich mit zentralen Themen wie Teilhabe, Antidiskriminierung und sozialer Gerechtigkeit befassen.
Vielfältige Formate und Themen
Die Diversity-Tage bieten ein reichhaltiges Programm, das auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen von Teilnehmenden eingeht. Workshops, die queerem Empowerment und dem Thema Antifeminismus im digitalen Raum gewidmet sind, eröffnen Raum für spannende Diskussionen und neue Perspektiven. Ein Lunch-Vortrag zum Thema Strategien gegen die rechte Vereinnahmung von Hochschulen rundet das Angebot ab.
Besonders hervorzuheben ist der englischsprachige Fachtag „Beyond the Binary – Through an Intersectional Lens“, den der Exzellenzcluster ROOTS organisiert. Dies ermöglicht internationalen Gästen, aktiv an den Diskussionen teilzunehmen und ihren Input zu geben.
Teilnahme und Anmeldung
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, jedoch ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Interessierte sollten sich bereits frühzeitig anmelden, um ihren Platz zu sichern. „Diese Tage sind eine großartige Gelegenheit, um sich über wichtige gesellschaftliche Themen auszutauschen und voneinander zu lernen“, betont die Organisatoren von uni-kiel.de.
Für zusätzliche Informationen zu den Veranstaltungen können Interessierte die Webseiten der Hochschulen besuchen oder direkt bei den Diversitätsbeauftragten nachfragen. So wird nicht nur das eigene Wissen bereichert, sondern auch dazu beigetragen, die Hochschullandschaft in Schleswig-Holstein noch vielfältiger zu gestalten.