Professor Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, wird am 12. Mai um 16.15 Uhr einen Vortrag über die 200-jährige Geschichte der Berliner Museumsinsel halten. Der Vortrag findet im Hörsaal I des Saarbrücker Campus, Gebäude B3 1, statt und wird von Professorin Sabine Hornung, Mitglied des Instituts für Vor- und Frühgeschichte der Universität des Saarlandes, organisiert. Wemhoff ist bekannt aus Fernsehsendungen wie „Terra X“ und hat sich durch seine Ausstellungsarbeit einen Namen gemacht. Er ist zudem Sprecher der Museumsinsel und im Vorstand der Stiftung Preußischer Kulturbesitz tätig.

Ein bedeutendes Datum in der Geschichte der Museumsinsel ist der 9. Juli 1825, an dem der Grundstein für das Alte Museum im Berliner Lustgarten gelegt wurde. Das Alte Museum, das 1830 seine Türen öffnete, war das erste öffentliche Museum in Preußen und stellte antike Kunstwerke sowie Gemälde aus königlichen Sammlungen aus. Sein Einfluss auf die archäologische Grundlagenforschung und die kulturhistorische Bildung war enorm. Heute ist die Museumsinsel, ein Ensemble historischer Museumsbauten, nicht nur eine Hauptattraktion Berlins, sondern auch Teil des UNESCO-Weltkulturerbes seit 25 Jahren. Um dieses besondere Jubiläum zu feiern, hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ein umfangreiches Programm mit Sonderausstellungen und Veranstaltungen geplant.

Feierlichkeiten und Sonderausstellungen

Im Sommer 2025 beginnen die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum des Alten Museums und erstrecken sich über fünf Jahre. Geplant sind unter anderem Open-Air-Ausstellungen, Konzerte, Kinoabende sowie Aktivitäten für alle Altersgruppen. Zudem kehrt die Kolonnaden Bar im Sommer 2025 zurück, unterstützt von visitBerlin. Auch die UFA-Filmnächte, die frühe Filmkunst im Freiluftkino präsentieren, werden Teil der Feierlichkeiten sein. Die „Lange Nacht der Museen“ verspricht zehntausende Besucher anzuziehen.

  • Sonderausstellungen im Jahr 2025:
    • „Grundstein Antike. Berlins erstes Museum“: Fokus auf Architektur und Geschichte des Alten Museums.
    • „Mythen in Stein. Göbeklitepe und die Welt der letzten Jäger“: Thematisierung der UNESCO-Welterbestätte in der Südosttürkei.
    • „Goya – Monet – Degas – Bonnard – Grosse. Die Scharf Collection“: Präsentation einer deutschen Privatsammlung französischer Kunst.

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, hebt hervor, dass kulturelle Bildung und die Einbindung Berliner Schulklassen wichtige Ziele dieser Feierlichkeiten sind. Matthias Wemhoff beschreibt den Besuch der Museen als eine Reise in Zeit und Raum und betont die zentrale Rolle, die die Museumsinsel in der Dokumentation der Menschheitsgeschichte spielt.

Weitere Details zu den Veranstaltungen werden voraussichtlich im ersten Quartal 2025 veröffentlicht. Fragen können an Professorin Sabine Hornung gerichtet werden, die unter der Telefonnummer 0681/302 3121 oder per E-Mail (sabine.hornung(at)uni-saarland.de) kontaktiert werden kann. Pressefotos stehen honorarfrei zur Verfügung, sofern der Fotograf namentlich genannt wird.

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Für die Entwicklung und Ausrichtung der feierlichen Aktivitäten erhält die Stiftung Unterstützung von der Stiftung Deutschen Klassenlotterie Berlin, dem Kuratorium Preußischer Kulturbesitz und dem Mobilitätspartner Flix.