Bamberger Forschung: 500 Euro für KI-Studienteilnehmer gesucht!
Die Universität Bamberg hat eine spannende Studie zur Nutzung von KI-gestützten Werkzeugen initiiert. Dabei soll die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Künstlicher Intelligenz (KI) untersucht werden. Das Forschungsteam des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik konzentriert sich speziell auf Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen. Aktuell werden Teilnehmende für das Experiment gesucht, das bis Anfang August stattfindet.
Teilnehmende haben die Möglichkeit, bei erfolgreicher Teilnahme einen Gewinn von 500 Euro zu erzielen. Das Experiment nimmt insgesamt etwa 15 Minuten in Anspruch. Dabei schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle eines Praktikanten in einem fiktiven Unternehmen. Nach einigen Eingangsfragen bearbeiten sie eine dreiminütige Rechercheaufgabe mit Unterstützung eines KI-Assistenten. Anschließend sind weitere Fragen zu beantworten.
Studie im Labor
Die Studie findet im Labor des Lehrstuhls in der An der Weberei 5 (WE5), Raum 04.036 statt. Um an dem Experiment teilnehmen zu können, sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Die Hautleitfähigkeit der Teilnehmenden wird während des Experiments mit Sensorik an der Hand gemessen, um die emotionalen Reaktionen während der Interaktion mit der KI zu erfassen.
Interessierte können sich über ein Online-Formular oder per E-Mail an johannes.bernard(at)uni-bamberg.de oder moritz.gimnich(at)uni-bamberg.de anmelden. Nach der Anmeldung wird ein individueller Termin vereinbart. Selbstverständlich werden alle gesammelten Daten vertraulich und gemäß den Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verarbeitet.
Bedeutung von Künstlicher Intelligenz
Die Studie der Universität Bamberg ist ein kleiner, aber bedeutender Teil eines größeren Kontextes. Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFTR) als Schlüsseltechnologie angesehen. Diese Technologie soll dazu beitragen, die Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa zu verbessern, um eine führende Rolle in der KI-Entwicklung einzunehmen. Durch eine umfassende KI-Strategie soll der Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb gestärkt werden.
In den Jahren 2019 bis 2021 investierte die Bundesregierung jährlich 500 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt, zusätzlich zu weiteren 2 Milliarden Euro aus dem Konjunktur- und Zukunftspaket. Die KI-Strategie umfasst zwölf Handlungsfelder, darunter die Schaffung von KI-Ökosystemen sowie die Sichtbarkeit herausragender Initiativen. Ein zentraler Punkt in der Strategie ist der KI-Aktionsplan, der die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen vorantreiben soll.
Auf lange Sicht ist es das Ziel, Daten, Rechnerkapazitäten und Fachkräfte zu stärken sowie die Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz weiter auszubauen. Über 150 neue KI-Professuren wurden seit 2018 geschaffen, und die Förderung von KI-Nachwuchs durch diverse Programme wird ebenfalls stetig vorangetrieben.
Mit diesen Maßnahmen fördert das BMFTR nicht nur aktuelle Projekte, sondern unterstützt auch die Integration von Künstlicher Intelligenz in andere Bereiche, wie beispielsweise in das Bildungssystem, die Gesundheitsversorgung und die Industrie 4.0. All diese Initiativen zielen darauf ab, einen nachhaltigen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen und die Breitenwirkung von KI zu maximieren.
Für Rückfragen zur Studie stehen die Verantwortlichen der Universität Bamberg unter der Telefonnummer 0951/863-2875 oder per E-Mail zur Verfügung.
Bei Interesse an den Details der KI-Strategie und den aktuellen Entwicklungen bezüge auf Künstliche Intelligenz können weitere Informationen auf den Seiten des BMFTR gefunden werden: BMFTR und Universität Bamberg.
