Am vergangenen Samstag wurden beim 43. FILMFEST MÜNCHEN herausragende Leistungen der Filmbranche gewürdigt. Ein Highlight der Veranstaltung war die Verleihung des CineCoPro Awards, der mit 100.000 Euro der höchstdotierte Preis für deutsche Koproduzent:innen ist. Dieser prestigeträchtige Preis ging an den Film „Strange River“, unter der Regie von Jaume Claret Muxart.

Die Auszeichnung wurde an die deutschen Ko-Produzenten Sophie Ahrens, Fabian Altenried und Kristof Gerega von der Produktionsfirma Schuldenberg Films vergeben. Diese Initiative wird vom FFF Bayern unterstützt, zusammen mit der Bayerischen Staatskanzlei. In diesem Jahr nahmen zwölf internationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung am Wettbewerb teil, was die Vielfalt und Kreativität der Branche unterstreicht.

Hintergrund der Preisträger

Die Auswahl des Preisträgerfilms erfolgte durch eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Kate Solomon, Fred Burle und Tobias Walker. Sophie Ahrens, die 1989 in London geboren wurde, hat eine vielfältige akademische Laufbahn hinter sich. Sie studierte Angewandte Medienwirtschaft sowie Film- und Fernsehproduktion.

Ihren ersten großen Erfolg feierte Ahrens 2021, als ihr Abschlussfilm „Amazonen einer Grossstadt“ als bester Abschlussfilm beim Schweizer Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Dies war ein bedeutender Schritt in ihrer Karriere, die sie 2016 fortsetzte, als sie gemeinsam mit Gerega und Altenried die Produktionsfirma Schuldenberg Films gründete.

Vision und Zielsetzung von Schuldenberg Films

Das Ziel von Schuldenberg Films ist es, eine Heimat für Filmemacher*innen zu schaffen und mutige, visionäre Geschichten zu erzählen, die durch einen diversen, feministischen und progressiven Ansatz geprägt sind. Die Auszeichnung mit dem CineCoPro Award verdeutlicht das Engagement von Ahrens und ihrem Team, nicht nur die Filmeindustrie in Deutschland zu bereichern, sondern auch gesellschaftliche Themen durch ihre Projekte anzugehen.

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Der CineCoPro Award, gestiftet vom FFF Bayern, ist nicht nur eine Anerkennung für herausragende Leistungen, sondern auch ein wichtiges Signal für die Zukunft des deutschen Films und der internationalen Koproduktionen. Die Preisverleihung beim FILMFEST MÜNCHEN ist daher nicht nur eine Feier des Kinos, sondern auch eine Plattform für Innovation und Veränderung in der Branche.