Bamberger Umfrage: Wie erleben wir unsere Stadt im Sommer? Mach mit!
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Busy City“ der Otto-Friedrich-Universität Bamberg wird untersucht, wie Menschen öffentliche Räume erleben. Besonders im Fokus stehen belebte Plätze, Straßen und Parks in Bamberg, vor allem während der Sommermonate und am Wochenende. Ziel des Projekts ist es, das Verständnis der Wahrnehmung öffentlicher Räume sowie die Rolle von Gestaltung und persönlichen Unterschieden zu fördern. Um dies zu erreichen, wird eine Online-Umfrage durchgeführt, die für Bamberger und Nicht-Bamberger offen ist. Die Umfrage dauert etwa 20 bis 30 Minuten und es werden attraktive Preise wie Bamberg-Schexs oder Wunschgutscheine im Wert von 150 Euro und dreimal 50 Euro unter den Teilnehmenden verlost. Weitere Informationen zur Umfrage sind auf der Website der Universität Bamberg zu finden, die an den Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik angeschlossen ist und Teil des Smart City Research Lab ist.
Im Zentrum dieser Untersuchung stehen acht charakteristische Orte in Bamberg, die sich in ihrer Gestaltung deutlich unterscheiden. Hierzu zählen enge Gassen, offene Plätze, Brücken und Parks. Die Teilnehmenden kommen dazu und bewerten diese Orte und Situationen anhand von Bildmaterial, um so konkrete Einsichten in die Wahrnehmung öffentlicher Räume zu gewinnen.
Zusammenhang mit Smart-City-Maßnahmen
Die Forschung an der Universität Bamberg ist Teil eines größeren Trends, der die Entwicklung sogenannter Smart Cities umfasst. Die Erfassung, Messung und Bewertung der Auswirkungen von Smart City-Maßnahmen ist ein kontinuierlicher Prozess, der von Kommunen regelmäßig überprüft werden sollte, um sicherzustellen, dass lebenswerte und nachhaltige Ziele erreicht werden. Janika Kutz, Teamleiterin am Fraunhofer IAO, hebt die Bedeutung dieser kontinuierlichen Überprüfung hervor. Sie empfiehlt, dass Kommunen ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen für die räumliche Wirkungsmessung bereitstellen sollten.
Darüber hinaus bezieht die Studie, die vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegeben wurde, umfassende Empfehlungen, die für Kommunen nützlich sein können. Die Publikation mit dem Titel „Räumliche Wirkungen von Smart-City-Maßnahmen – Ansätze und Methoden zu deren Messung“ ist das Ergebnis der Begleitforschung der Koordinierungs- und Transferstelle (KTS) Modellprojekte Smart Cities (MPSC). Im Rahmen dieser Studie wurden auch Strategien zur effektiven Nutzung von Daten und zur Implementierung eines nachhaltigen Wissensmanagements vorgeschlagen.
Insgesamt bieten sowohl die Umfrage der Universität Bamberg als auch die Empfehlungen zur Smart City einen wertvollen Beitrag zur Diskussion über die Gestaltung und Wahrnehmung öffentlicher Räume in Urbanen Kontexten. Diese Verknüpfung fördert ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse und Erfahrungen der Stadtbewohner.
Für weitere Informationen und zur Teilnahme an der Umfrage besuchen Sie bitte die Website der Universität Bamberg, und für Einsichten zu Smart City-Strategien lesen Sie die Analyse auf Smart City Dialog.
