Bielefelds brillante Köpfe: Doktorarbeiten mit Bestnote ausgezeichnet!
Am 21. Juli 2026 verlieh die Universitätsgesellschaft Bielefeld (UGBi) ihren Preis für die besten Promotionen der Universität. Diese Ehrung würdigt herausragende Doktorarbeiten, die im Jahr 2025 abgeschlossen wurden. Von insgesamt 15 ausgezeichneten Arbeiten erhielten diese die Bestnote „summa cum laude“, eine Auszeichnung, die Exzellenz und außergewöhnliche Forschungsleistungen attestiert.
Die Preisträger*innen und ihre Dissertationen repräsentieren ein breites Spektrum an Fachrichtungen, was die Vielfalt und die hohe Qualität der Forschung an der Universität Bielefeld unterstreicht. Besonders hervorzuheben ist, dass die Arbeiten sowohl naturwissenschaftliche als auch geisteswissenschaftliche Aspekte abdecken.
Preisträger*innen und ihre Forschungsthemen
Die Auszeichnung wurde an folgende Preisträger*innen vergeben:
- Dr. Laura Schulte (Fakultät für Biologie): „Functions and mechanisms of niche conformance in fire salamander larvae“. Diese Dissertation untersucht die Unterschiede von Feuersalamanderlarven in Tümpeln und Bächen.
- Dr. René Haverkamp (Fakultät für Chemie): „Investigation of Porous Systems using Small-Angle Scattering“. Er erforschte das Phasenverhalten bikontinuierlicher Mikroemulsionen in porösen Festkörpern.
- Dr. Rebekka Hahn (Fakultät für Erziehungswissenschaft): „Dass dir das Leben gelinge“. Sie analysierte die Werte und Zugehörigkeiten junger Frauen aus freikirchlichen, russlanddeutschen Familien.
- Dr. Hanna Metzen (Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie): „Public Trust in Scientific Expertise“. Ihre Arbeit untersucht das Vertrauen von Laien in wissenschaftliche Expert*innen.
- Dr. Stephanie Batram-Zantvoort (Fakultät für Gesundheitswissenschaften): „Bridging Feminist Scholarship and Epidemiology“. Sie forschte zur Geburtsintegrität und deren Einflussfaktoren.
- Dr. Annika Klanke (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft): „Das Private ist nach wie vor politisch?“. In ihrer Dissertation analysiert sie die feministischen Essayistik der Gegenwart.
- Dr. Donatus Coerdt (Fakultät für Mathematik): „Visuell-räumliche Fähigkeiten beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule“. Er erforschte die visuell-räumlichen Fähigkeiten von Kindern.
- Dr. Yunxin Ye (Fakultät für Physik): „Dynamic Critical Behavior Near the Critical Point“. Seine Arbeit beschäftigt sich mit dem Verhalten stark interagierender Systeme in der Quantenchromodynamik.
- Dr. Philipp Jann (Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft): „Between trauma and grief in psychosocial crisis intervention“. Diese Dissertation analysiert Risikofaktoren und Symptome nach traumatischen Verlusten.
- Dr. Tim Friedrich Thormann (Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft): „Stakeholder perspectives on corporate social responsibility“. Er untersucht den Einfluss von Sportorganisationen auf nachhaltige Entwicklung.
- Dr. Emma Sammet (Fakultät für Rechtswissenschaft): „Das Gesetz des Wohnungsmarktes“. Ihre Forschung befasst sich mit den ökonomischen Annahmen der Wohnungspolitik seit 1945.
- Dr. Zhenwei Wang (Fakultät für Soziologie): „The Gender and Class Dynamics of Families on the Move“. Er analysiert die familiären Beziehungen von Migranten.
- Dr. Fabian Fumagalli (Technische Fakultät): „Explainable AI: A Unified Approach Based on Cooperative Game Theory“. Seine Arbeit erforscht die Transparenz von KI-Entscheidungen.
- Dr. Alessandro Sgarabottolo (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften): „Essays on model uncertainty in finance“. Er untersuchte die Modellunsicherheit in der Finanzwissenschaft.
- Dr. Sandra Grüter (Bielefeld School of Education): „Eltern inklusive?“. Sie erforscht die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen.
Die Vielfalt der geförderten Doktorarbeiten spiegelt das Engagement der Universität Bielefeld wider, innovative und qualitativ hochwertige Forschung zu fördern. Diese Auszeichnung ist nicht nur für die Preisträger*innen ein bedeutender Meilenstein, sondern auch ein Zeichen für die akademische Exzellenz an der Universität.
Die Veranstaltung wurde von der Universitätsgesellschaft Bielefeld organisiert, die sich dafür einsetzt, die wissenschaftlichen Leistungen ihrer Mitglieder zu unterstützen und zu würdigen. festliche Atmosphäre und die Anerkennung seitens des akademischen Umfelds machen die Ehrung zu einem besonderen Anlass in der akademischen Landschaft.
