Am 15. Juli 2026 wurde die Brandenburgische Technische Universität (BTU) erneut als führende Gründungshochschule im Land Brandenburg ausgezeichnet. Diese Anerkennung kommt im Rahmen des Hochschulpreises, der Hochschulen würdigt, deren Gründungsteams im Businessplan-Wettbewerb überzeugen. Die Auszeichnung beruht auf einer langfristigen Strategie und der erfolgreichen Gründungsförderung der Institution.

Dr. Viktor Zakar, der Leiter des Gründungsservice an der BTU, hob in seinen Ausführungen die bedeutende Rolle dieser Auszeichnung hervor. Der Gründungsservice hat sich seit vielen Jahren darauf spezialisiert, Geschäftsmodelle von Studierenden, Absolventinnen, Absolventen und Beschäftigten zu unterstützen. Dabei umfasst das Angebot individuelle Beratung, Workshops, Coachings und Begleitung bei Wettbewerben.

Strategische Zusammenarbeit und Ziele

Ein entscheidender Aspekt der gründungspolitischen Ausrichtung der BTU ist die enge Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre. Der Fokus liegt insbesondere auf Planung, Innovation und Gründung, um die Gründungskultur an der BTU auszubauen und die Hochschule als zentrale Anlaufstelle für technologieorientierte Gründungsvorhaben zu etablieren.

Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) stellt eine der größten regionalen Initiativen für Unternehmensgründungen in Deutschland dar. Dieser Wettbewerb bietet Unterstützung von der Formulierung der Geschäftsidee bis zur Erstellung eines umfassenden Unternehmenskonzepts. Gleichzeitig umfasst der BPW Qualifizierungs-, Beratungs- und Netzwerkangebote, die für angehende Gründer von unschätzbarem Wert sind.

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Bundesweite Startup-Förderung

Die Förderung von Startups wird durch das Programm exist des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie weiter unterstützt. Dieses Programm richtet sich an Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Forschende, Gründungsteams sowie Hochschulen. Exist bietet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Coaching, Mentoring und Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk innerhalb des deutschen Startup- und Innovationsökosystems. Die Förderung begleitet Existenzgründer während des gesamten Prozesses — von der ersten Idee über die Gründungsvorbereitung bis hin zur Weiterentwicklung ihrer Unternehmen.

Die erfolgreiche Beantragung von Fördermitteln im Rahmen des exist-Programms wird als Qualitätssiegel für wissenschaftsbasierte Startups in Deutschland angesehen. Dies zeigt nicht nur das Innovationspotenzial, sondern auch die fachliche Prüfung des jeweiligen Vorhabens.

Verbesserung des Startup-Ökosystems

Im Kontext der bundesweiten Initiativen wurde auch der exist Leuchtturmwettbewerb Startup Factories ins Leben gerufen. Am 10. Juli 2025 wurden in Berlin zehn dieser Startup Factories prämiert, um das deutsche Startup-Ökosystem für das nächste Jahrzehnt zu stärken und die Zahl sowie Qualität wissensbasierter Ausgründungen zu erhöhen. Die Preisverleihung fand unter der Schirmherrschaft von Katherina Reiche, der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, statt.

Die Preisträger sind über das gesamte Bundesgebiet verteilt und stehen für eine enge Kooperation zwischen Wissenschaft, Forschung, Privatwirtschaft und Kapitalgebern. Ziel der Factories ist es, Innovationen zu skalieren und privatwirtschaftlich zu managen, inspiriert von erfolgreichen Modellen wie der UnternehmerTUM in München.