Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd hat kürzlich ein Zeichen für außergewöhnliches studentisches Engagement gesetzt: Caroline Haas wurde mit dem BESTEN-Preis 2026 ausgezeichnet. Dieser Preis, der mit 1.500 Euro dotiert ist, wurde im Rahmen des diesjährigen Campusfests vergeben. Die feierliche Verleihung zog zahlreiche Hochschulangehörige an, die das vielfältige Engagement der Preisträgerin würdigten.

Prof. Dr. Jana Krüger, Prorektorin für Studium und Lehre, hob in ihrer Ansprache das langjährige und facettenreiche Engagement von Haas hervor. Seit dem Wintersemester 2021/22 ist sie in verschiedenen Bereichen aktiv, darunter die studentische Abteilungsvertretung des Fachs Politik, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) sowie die Hochschulpolitik. Sie organisiert Veranstaltungen und fördert internationale Begegnungen, und ist zudem an wichtigen Hochschulprojekten wie einer Blutspende-Aktion, einem Café International und der Seniorenhochschule beteiligt.

Würdigung des Engagements

In der Laudatio betonte Emil Behr, ein Kommilitone von Haas, dass ihr Engagement sich nicht nur in reinen Zahlen, sondern vor allem in ihrem Einsatz für andere und ihrem Verantwortungsbewusstsein zeigt. Diese Worte unterstreichen die wichtige Rolle, die Caroline Haas für das Hochschulleben spielt. Sowohl Prof. Dr. Krüger als auch Behr bedankten sich herzlich für ihren wertvollen Beitrag. Solches Engagement ist Lehrstoff für andere und inspirierend für die gesamte Studierendenschaft.

Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass Caroline Haas Teil eines größeren Trends ist: Der Deutsche Hochschulverband (DHV) und das Deutsche Studierendenwerk (DSW) haben vor acht Jahren den Preis für studentisches Engagement ins Leben gerufen, um herausragende Leistungen von Studierenden über das Studienfach hinaus zu würdigen. Der dazugehörige Preis wird mittlerweile mit 5.000 Euro dotiert und feiert seine zehnte Ausgabe im Jahr 2025. Dieser Preis wird am 31. März 2025 auf der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ in Berlin vergeben, und Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2024 möglich. Bisheriger Erfolgsgeschichte sind Preisträger wie Medizinstudent Christoph Lüdemann, der sich für humanitäre Hilfe eingesetzt hat, sowie Architekturstudierende aus Kaiserslautern, die bei Bauprojekten mit Flüchtlingen zusammengearbeitet haben.

Engagementpreise 2026

Im Jahr 2026 wurden zudem zahlreiche Engagierte für ihre beeindruckenden Projekte ausgezeichnet. Emma Stremplat erhielt den Engagementpreis für ihre Arbeit mit der Umweltrechtskanzlei, die sich der Klimakrise widmet. Auch Finalisten wie Bela Brandwein, der sich für Leseförderung einsetzen, und Sebastian Christaller, der Elektroschrott reduzieren möchte, haben mit ihrem unermüdlichen Einsatz einen Unterschied gemacht. Ihre Bemühungen und Visionen kommen zu einer Zeit, in der soziale Verantwortung und innovative Lösungen dringend benötigt werden, um unsere Gesellschaft zu stärken.

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Der Einsatz von Caroline Haas und all dieser engagierten Studierenden zeigt, wie wichtig das soziale Engagement im Hochschulbereich ist. Es wird deutlich, dass Bildung nicht nur in Hörsälen stattfindet, sondern auch durch aktives Mitgestalten der Gesellschaft. Ein Hoch auf alle, die einen Beitrag leisten!