Am 18. Juni 2026 findet an der Technischen Universität Chemnitz der 55. Chemiewettbewerb „Julius Adolph Stöckhardt“ statt. Der Wettbewerb wird vom Institut für Chemie und dem Landesamt für Schule und Bildung organisiert. Hier werden voraussichtlich 50 Schülerinnen und Schüler aus westsächsischen Gymnasien zusammenkommen, um ihr chemisches Wissen unter Beweis zu stellen. Die Teilnehmer sind die beiden besten Chemikerinnen und Chemiker der Klassenstufe 11 aus den jeweiligen Schulen.

Der Wettbewerb beginnt um 9:30 Uhr und beinhaltet sowohl chemische Experimente als auch theoretische Aufgaben, die ohne Tafelwerk zu lösen sind. Das diesjährige Thema lautet „Aluminium, Kupfer und Wolfram als Elementsubstanzen, in Gemischen und Verbindungen“. Nach der Mittagspause wird Prof. Dr. Werner Goedel einen Vortrag zum Thema „Chemie der Photographie“ halten.

Wettbewerbsablauf und Preisverleihung

Ab 14:45 Uhr erfolgt die feierliche Auszeichnung der besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Diese erhalten Siegerurkunden sowie Buch- und Sachpreise. Der Wettbewerb ist eine Hommage an Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der von 1839 bis 1847 an der TU Chemnitz Chemie lehrte. Stöckhardt wird für sein Lehrbuch „Schule der Chemie“ sowie seine Forschung zum Waldsterben durch Abgase geschätzt.

Besonders hervorzuheben ist die Rolle von Steffen Hemeltjen, der seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Chemnitz ist und den Wettbewerb organisiert. Im Vorjahr nahmen Zehntklässler aus ganz Westsachsen am 54. Chemiewettbewerb teil und konnten dabei in vier Herausforderungen ihre Fähigkeiten zeigen. Dies umfasste drei Theorie-Blöcke und zwei Experimente, die allesamt ohne Tafelwerk gelöst werden mussten.

Erfahrungen der Teilnehmenden

Einige der Teilnehmerinnen, wie die 15-jährige Elena Tiedtke und ihre Kollegin Magdalena Jacob aus Markneukirchen, haben bereits Erfahrungen bei dieser anspruchsvollen Veranstaltung gesammelt. Elena hatte beim ersten Experiment, in welchem Essigsäure auf Carbonat zum Einsatz kam, Schwierigkeiten und musste dieses wiederholen. Dennoch brennen beide für das Fach Chemie, auch wenn sie ihre berufliche Zukunft nicht im Labor sehen. Während Magdalena davon träumt, Hebamme zu werden, strebt Elena eine Karriere in der Medizin an und hat bereits ein Praktikum im Labor absolviert.

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Für weitere Informationen steht Prof. Dr. Johannes Teichert zur Verfügung (Telefon 0371 531-33715, E-Mail oc@chemie.tu-chemnitz.de). Der Wettbewerb verspricht nicht nur spannende Experimente und Herausforderungen, sondern auch eine hervorragende Plattform für aufstrebende Chemikertalente aus der Region.

TU Chemnitz berichtet, dass der Wettbewerb jedes Jahr viele junge Talente anzieht. Über die Begeisterung für Chemie hinaus ist der Wettbewerb auch ein Zeugnis der Wichtigkeit, die naturwissenschaftliche Bildung in der heutigen Gesellschaft hat.

Der Wettbewerb verkörpert nicht nur akademische Exzellenz, sondern fördert auch die Teamarbeit unter den Schülern. Dies zeigt sich in den vielen Experimenten und Theorietests, die die Teilnehmenden bewältigen müssen.

In Anbetracht der Erfolge und Herausforderungen, die die Schülerinnen und Schüler meistern, ist der chemiewissenschaftliche Wettbewerb in Chemnitz ein unverzichtbarer Bestandteil der Bildungslandschaft Westsachsens.

Für mehr Informationen zu den Herausforderungen und Teilnehmern kann die Berichterstattung von Tag24 besucht werden, wo die Geschichten der jungen Tüftler vertieft dargestellt werden.