Am 16. Juli 2026 wurde der Ars legendi-Fakultätenpreis Sportwissenschaft auf feierliche Weise verliehen. Dieser alle zwei Jahre vergebene Preis würdigt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für außergewöhnliche Leistungen in Lehre, Prüfung sowie Beratung und Betreuung von Studierenden. Organisiert wird die Auszeichnung vom Stifterverband in Zusammenarbeit mit dem Fakultätentag Sportwissenschaft und der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft.

Die Jury setzt sich aus Fachvertreterinnen und -vertretern der Sportwissenschaft, Hochschuldidaktik sowie Studierenden zusammen. In diesem Jahr fiel die Wahl einstimmig auf Christiane Bohn. Sie unterrichtet an der Universität Münster in verschiedenen Studiengängen und Ausbildungsformaten der Sportwissenschaft und kombiniert dabei wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Anwendbarkeit. Ihre Lehre zeichnet sich durch persönliche Begleitung der Studierenden aus und setzt Akzente in Bereichen wie Sportförderunterricht, Psychomotorik und Lehrkräftebildung.

Herausragende Lehrqualitäten

Christopher Heim, der Vorsitzende des Fakultätentags Sportwissenschaft und der Jury, lobte die hohe Qualität der eingereichten Bewerbungen. Er betonte Bohns Fähigkeit, fachliche Expertise mit pädagogischem Gespür und persönlicher Zuwendung zu vereinen. Diese Eigenschaften machen sie zu einer besonders geeigneten Preisträgerin für den Ars legendi-Fakultätenpreis, der darauf abzielt, die Bedeutung der Hochschullehre in der Sportwissenschaft sichtbar zu machen.

Der Preis wird seit 2017 vergeben und hat sich als ein zentrales Gütekriterium für Hochschulen etabliert, um die Qualität der Lehre zu stärken. Es handelt sich um eine wertvolle Initiative, die nicht nur die Einzelleistungen fördert, sondern auch einen Anreiz zur Weiterentwicklung der Hochschullehre über den eigenen Wirkungsbereich hinaus schafft.

Ein Preis mit Tradition

Der Ars legendi-Fakultätenpreis ist nicht nur für seine Auszeichnung von Lehrkräften bekannt, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Förderung innovativer Lehr- und Prüfungsformate. So wurde das Fachgebiet bereits zuvor durch Preisträger wie Nils Neuber gewürdigt, der 2017 für seine vielfältigen Projekte geehrt wurde. Er beeindruckte die Jury durch seine Beteiligung an der Entwicklung neuer Curricula und seine Verdienste bei der Umsetzung eines Kompetenzmodells für die Lehrerbildung im Sport.

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In diesem Kontext ist der Preis nicht nur eine persönliche Auszeichnung, sondern trägt auch zur Stärkung der Hochschullehre in der Sportwissenschaft bei. Es wird deutlich, dass die Verbindung von Theorie und Praxis in der Ausbildung ein zentraler Aspekt für die zukünftige Entwicklung der Sportwissenschaft ist.