Heute, am 24. Oktober 2026, öffnet in Würzburg eine Ausstellung, die Medizin, Kunstgeschichte und Mäzenatentum zusammenführt: „Conditio Humana – Karl-Heinz Weis | Mediziner und Mäzen“. Das Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg erinnert damit an Karl-Heinz Weis (1927–2025).

Zu sehen ist eine Auswahl von Werken aus den Schenkungen des langjährigen Museumsförderers. Weis war herausragender Mediziner am Universitätsklinikum Würzburg, beschäftigte sich intensiv mit Kunstgeschichte und verfügte über großes kunsthistorisches Fachwissen. Über Jahrzehnte profitierte das Martin von Wagner Museum von seinen engagierten und großzügigen Schenkungen.

Kunst mit Blick auf das Menschsein

Die Ausstellung gibt Einblick in Weis’ persönlichen Kunstgeschmack und in sein vielseitiges Kunstverständnis. Inhaltlich richten sich die ausgewählten Werke auf grundlegende Fragen und Bedingungen des Menschseins – auf jene existenziellen Grundlagen also, die Weis in der Kunst offenbar besonders interessierten. Ein stiller, durchaus nachdenklicher Zugang; weniger Schaulaufen, mehr genaue Betrachtung.

Präsentiert werden gestiftete Werke, die verschiedene Facetten seines Verständnisses von Kunst sichtbar machen. Wer Weis bislang vor allem als Mediziner kannte, begegnet hier auch dem Kunsthistoriker und Sammler mit seinem ausgeprägten Interesse an Bildern, Ideen und der Geschichte hinter den Dingen.

Besuch in der Residenz

Die Ausstellung ist vom 24. Oktober bis 23. Dezember 2026 in der Kleinen Galerie im 2. Stock des Südflügels der Würzburger Residenz zu sehen. Geöffnet ist sie Dienstag bis Samstag von 13:30 bis 17:00 Uhr. Sonntags kann man zwischen 10:00 und 13:30 Uhr vorbeischauen, alle 14 Tage gemeinsam mit der Öffnung der Gemäldegalerie.

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Der Eintritt ist frei. Der Zugang zur Kleinen Galerie erfolgt barrierefrei über den Fahrstuhl im Südflügel der Residenz, Tor A im hinteren Hof. Wer also nicht über die großen Wege gehen kann oder möchte, nimmt diesen Zugang – ein kleines Detail, das für den Ausstellungsbesuch ziemlich entscheidend sein kann.

Weitere Informationen bietet das Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg unter www.martinvonwagner-museum.com. Die Ankündigung der Sonderausstellung nennt den 30. September 2026 als Datum der Veröffentlichung beziehungsweise des Ausstellungshinweises und verweist ebenfalls auf das Museum in der Würzburger Residenz.