Das interkulturelle Festival Cottbus Open feiert in diesem Jahr die Vielfalt und Akzeptanz in der Region. An einem Festabend, der mehr als einstündige Tanz- und Musikaufführungen umfasst, bringen unterschiedliche Kulturen und Nationalitäten ihre Traditionen auf die Bühne. Das Festival, das Menschen aus aller Welt zusammenführt, wird von Studierenden der BTU Cottbus-Senftenberg gestaltet und findet großen Zuspruch in der Gemeinschaft.

Das Programm startet um 17:30 Uhr und bietet eine beeindruckende Mischung aus internationalen Darbietungen. Besonders hervorzuheben ist der Solo-Auftritt von Kosar Norouzzadeh, der mit persischem Tanz die Besucher in die Kultur des Iran einführt. Zudem zeigt die pakistanische Studierendengruppe DesiKunst Volkstänze, kombiniert mit moderner Choreografie, während die Bangladeshi Students Community traditionelle Tänze sowie bengalische Lieder präsentiert.

Bedeutung des Festivals

Die BTU-Präsidentin Prof. Gesine Grande unterstreicht die Wichtigkeit des Festivals für das friedliche Miteinander in Cottbus. „Cottbus Open“ hat sich über mehr als 20 Jahre als eines der beliebtesten interkulturellen Festivals in der Region etabliert und dient als Plattform für kulturellen Austausch. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Cottbus und verschiedenen Akteuren.

Zusätzlich bringt die indische Tanzgruppe Cottbus Beats eine fröhliche Stimmung in die Veranstaltung und die BTU-Alumna Dipannita Banik führt einen Tanz im Stil von Rabindranath Tagore auf. Diese Darbietungen zeugen von der tiefen kulturellen Verwurzelung und dem Enthusiasmus der international zusammengesetzten Studierendenschaft.

Kulinarisches Angebot und weitere Highlights

Neben den Bühnenaufführungen wird die Essmeile der Veranstaltung ein weiteres Highlight darstellen. Hier können die Besucher authentische Speisen aus den Ländern der Mitwirkenden probieren. Diese kulinarischen Köstlichkeiten bieten einen weiteren Blick auf die kulturelle Vielfalt, die das Festival verkörpert.

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Das Cottbus Open ist nicht nur eine Feier der Kulturen, sondern auch eine Demonstration des sozialen Zusammenhalts und der Integration. Die Veranstaltung ist Teil des Cottbuser Stadtfestes und bekräftigt das Engagement für ein offenes Miteinander in der Stadt.

In einem globalen Kontext wird das Festival durch die Prinzipien des UNESCO-Übereinkommens zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen gestützt, das die Bedeutung kultureller Vielfalt und den Erhalt sowie die Förderung kultureller Identitäten unterstreicht. Diese UNESCO-Initiativen, wie sie auch im Rahmen von Veranstaltungen zur Förderung der kulturellen Vielfalt präsentiert werden, finden ihren Widerhall in der Philosophie des Cottbus Open und seiner Veranstalter.

Für die Besucher und teilnehmenden Künstler bietet das Festival somit nicht nur die Gelegenheit, ihre Kultur zu präsentieren, sondern auch aktiv an einer gemeinsamen, bunten und vielfältigen Gesellschaft zu arbeiten. Cottbus Open ist mehr als ein Festival – es ist ein Zeichen für Akzeptanz und Zugehörigkeit.