Am 17. Juli 2026 fand an der Universität Osnabrück ein inspirierendes Treffen zwischen ehemaligen Studentinnen und einer Schulklasse aus Rheine statt. Dieses Ereignis wurde durch den emeritierten Professor für Anglistik, Prof. Dr. Harald Husemann, initiiert, der vor einigen Monaten zufällig die beiden ehemaligen Studentinnen traf. Ihre positiven Erinnerungen an das Studium und der Wunsch, Schülern die Universität näherzubringen, führten zur Idee eines Besuchs an der Euregio Gesamtschule Rheine.

Der Kontakt zwischen Husemann und der Schule kam zustande, als der Professor als Zeitzeuge im Geschichtsunterricht der 8. Klasse eingeladen wurde. Während seiner Darbietung über seine Jugend im Nationalsozialismus wurde er von einem Schüler in einem Arbeitsblatt erwähnt. Dies ermutigte die Lehrerin Marion Zumsande und die Klasse, den Austausch weiter zu vertiefen.

Der Besuch und dessen Bedeutung

Am vergangenen Mittwoch reiste die Schulklasse aus Rheine zur Universität Osnabrück. Der Besuch begann mit einem interkulturellen Frühstück in der Mensa, wo Schüler und Studierende in einen Austausch traten. Anschließend hatten die Schüler die Möglichkeit, die Seminarräume des Instituts für Anglistik und Amerikanistik zu besichtigen.

Ein besonderer Teil des Programms war die Interaktion mit Emma Borchert, einer Lehramtsstudentin, und Adolf Klein, dem Hausmeister der Universität. Borchert teilte ihre Erfahrungen aus dem Studienalltag und beschrieb die verschiedenen Wege, die zum Studium führen können. Diese Einblicke waren besonders wertvoll, da die Lehrerin Zumsande betonte, dass viele ihrer Schüler ohne Gymnasialempfehlung an die Gesamtschule kommen, aber dennoch das Abitur abschließen.

Wertvolle Begegnungen für alle Beteiligten

Prof. Husemann bezeichnete den Austausch als besonders lehrreich. Er gestand, dass auch er von den Schülern lernen könne, was den Besuch für ihn zu einer wertvollen Erfahrung machte. Interessanterweise diskutierten die Schüler bei einem vorherigen Besuch mit Husemann über die Anwendung von Snapchat, was das interaktive Lernen förderte.

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Die Interaktionen zwischen Studierenden und Schülern zeigen die Wichtigkeit von interkulturellem Austausch und die wertvollen Einblicke, die solche Veranstaltungen bieten. Weitere Informationen über Studienmöglichkeiten an der Universität Osnabrück sind auf der offiziellen Website der Universität verfügbar, wo Interessierte alle relevanten Details finden können.

Diese Begegnungen und der Austausch zwischen Bildungseinrichtungen und der Gesellschaft verdeutlichen, wie wichtig es ist, Brücken zu schlagen und den Horizont junger Menschen zu erweitern. Derartige Initiativen sind Schlüssel zu einer erfolgreichen interkulturellen Bildung, wie auch von der Kultusministerkonferenz in ihren Berichten zum Thema hervorgehoben wird, unter anderem in den Veröffentlichungen zur interkulturellen Bildung KMK.