Die FernUniversität in Hagen war vom 25. bis 27. März 2026 Gastgeber des 42. European Workshop on Computational Geometry (EuroCG 2026), einer Konferenz, die in diesem Jahr mit 154 Teilnehmenden die höchste Beteiligung in der Geschichte des Workshops verzeichnete. Teilnehmer kamen aus Europa, darunter Deutschland, Frankreich und die Niederlande, sowie aus Korea, Japan und den USA. Dies deutet auf die internationale Relevanz der Veranstaltung hin und unterstreicht die bedeutende Rolle der FernUniversität in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Ein bemerkenswerter Aspekt der Konferenz war der hohe Anteil an Nachwuchswissenschaftler:innen, darunter viele Frauen, die die Gelegenheit nutzten, ihre Arbeiten vorzustellen und wertvolle Netzwerke zu knüpfen. Die Förderung von Grundlagenforschung und der wissenschaftliche Austausch in frühen Karrierephasen sind zentrale Ziele von EuroCG, was diese Konferenz besonders wichtig macht.
Vielfältiges wissenschaftliches Programm
Das wissenschaftliche Programm umfasste 94 begutachtete Beiträge, die sich einem strengen Peer-Review-Verfahren unterzogen. Alle Abstracts dieser Beiträge sind veröffentlicht und ermöglichen der breiten Öffentlichkeit einen Einblick in die neuesten Entwicklungen im Bereich der algorithmischen Geometrie. Der Konferenzinhalt konzentrierte sich auf theoretische Fragestellungen und technische Anwendungen, die von Robotik über Drohnenkommunikation bis hin zu algorithmischer Verarbeitung geometrischer Probleme reichen.
Hochkarätige eingeladene Sprecher wie Maike Buchin von der Ruhr University Bochum, Jean Cardinal von der Université libre de Bruxelles und Marcus Schaefer von der DePaul University Chicago trugen zur Qualität der Konferenz bei. Diese Expertise förderte nicht nur den Wissensaustausch, sondern auch neue wissenschaftliche Kooperationen.
Umfassende Unterstützung und historische Relevanz
Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Freundesgesellschaft der FernUniversität sowie der Fakultät für Mathematik und Informatik. Die Durchführung dieses Workshops ist nicht nur ein Zeichen für die anhaltende Relevanz von EuroCG, die seit über 40 Jahren jährlich stattfindet, sondern erinnert auch an die historische Ausrichtung der FernUniversität als Gastgeber im Jahr 1993.
Zusätzlich gab es Aktivitäten wie den Willkommensempfang am 24. März sowie ein Satellitenkolloquium am 28. März, das den Austausch von Forschungsergebnissen weiter förderte. Solche Veranstaltungen sind essenziell, um die Rolle der Mathematik und Naturwissenschaften in einer sich ständig verändernden Welt herauszustellen, was auch im Rahmen der neuen Studienorientierungskampagne der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften publik gemacht wird, wie auf wissenschaft-verbindet.de zu lesen ist.
Die Konferenz EuroCG 2026 stellt somit nicht nur einen bedeutenden Beitrag zur algorithmischen Geometrie dar, sondern auch eine wertvolle Plattform für den Austausch und die Vernetzung junger Wissenschaftler:innen auf internationaler Ebene.