Falsche Werbung: Universität Hohenheim warnt vor gefälschtem Agrarprodukt!
Ein Onlineshop hat kürzlich fälschlicherweise mit der Universität Hohenheim für ein Produkt geworben, das den Wirkstoff Glufosinat-Ammonium enthält. Dieser Wirkstoff hat jedoch in der Europäischen Union keine Zulassung mehr. Besorgt über die irreführende Werbung äußerte Prof. Dr. Ralf Vögele, Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim, dass die Hochschule zahlreiche Nachfragen dazu erhalten habe. Der ominöse Agraringenieur, der in der Werbung erwähnt wird, trägt den Namen Dr. Klaus Hartmann – eine Person, die es offenbar nicht gibt.
In der Reklame wird ein veraltetes Logo der Universität Hohenheim verwendet und darüber hinaus wurde ein nicht existierender wissenschaftlicher Mitarbeiter erfunden. „Wir distanzieren uns ausdrücklich von dieser Werbung“, betont Prof. Dr. Vögele. Es sei wichtig zu klären, dass es keine autorisierte Verwendung des Logos oder des Namens der Universität Hohenheim gibt und auch keine Zusammenarbeit mit dem Hersteller des beworbenen Produkts besteht.
Rechtliche Aspekte und Risikoeinschätzung
Glufosinat-Ammonium ist ein nicht-selektives Breitbandherbizid, dessen Zulassung in Deutschland 2015 ablief. Dies bedeutet, dass der Einsatz des Wirkstoffs gesetzlich verboten ist. Solche rechtlichen Rahmenbedingungen sind nicht nur wichtig für die Sicherheit der Verbraucher, sondern auch für den Schutz der Umwelt.
Die Universität Hohenheim arbeitet kontinuierlich daran, ihre Forschungs- und Lehraktivitäten transparent zu gestalten. In Anbetracht der aktuellen Situation ist es von zentraler Bedeutung, das Vertrauen der Öffentlichkeit in wissenschaftliche Institutionen zu wahren.
Kontaktinformationen
Für Medienanfragen steht Prof. Dr. Ralf Vögele zur Verfügung. Er ist unter der Telefonnummer +49 711 459 22387 oder per E-Mail an ralf.voegele@uni-hohenheim.de erreichbar. Die Hochschule hofft, dass durch solche Maßnahmen Aufklärung und Transparenz geschaffen werden, um Missverständnisse und Fehlinformationen zu vermeiden.
