Am 21. April 2026 wird im Thalia-Programmkino in Potsdam der Dokumentarfilm „Das Gewicht der Welt“ von Florian Heinzen-Ziob präsentiert. Der Film beleuchtet die Geschichten von drei Wissenschaftlern, die sich leidenschaftlich für den Klimaschutz einsetzen. Die Preview dieser packenden Dokumentation findet am 28. April 2026 um 17:45 Uhr statt und wird von der Universität Potsdam im Rahmen der Umweltwochen organisiert.

Die protagonistischen Forscher sind Dr. Maria Hörhold, eine Glaziologin aus Bremerhaven, Prof. Dr. Sebastian Seiffert, ein Physikochemiker aus Mainz, und Dr. Nana-Maria Grüning, eine Molekularbiologin aus Berlin. Gemeinsam thematisieren sie die Verantwortung der Gesellschaft in Zeiten des Klimawandels. Der Film versucht, das Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz zu stärken und erkennt die Herausforderungen, die mit den globalen Veränderungen verbunden sind.

Filmgespräch und Expertenmeinungen

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit den Beteiligten statt, darunter Florian Heinzen-Ziob, Prof. Dr. Sebastian Seiffert, Dr. Nana-Maria Grüning und Dr. Maria Hörhold. Zudem wird Prof. Dr. Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung anwesend sein. Rahmstorf ist bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge des Klimawandels verständlich zu erklären, und wird sicher zu einer lebhaften Diskussion beitragen.

Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung hat in den letzten Jahren eine zentrale Rolle in der interdisziplinären Erforschung von Klimawandel und seinen Auswirkungen gespielt. Die Wissenschaftler dort arbeiten mit globalen Daten und liefern wichtige Erkenntnisse, die gesamtgesellschaftliche Entscheidungen in Politik und Wirtschaft informieren. Zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts gehören unter anderem die Erdsystemanalyse, Klimawirkung und Vulnerabilität sowie nachhaltige Lösungsstrategien. Diese Erkenntnisse fließen auch in die Erstellung von Szenarien künftiger Klimaentwicklung ein, die entscheidend für die Gestaltung nachhaltiger Politiken sind.

Gesellschaftliches Bewusstsein für den Klimawandel

Eine aktuelle Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland zeigt, dass das Thema Klimaschutz weiterhin einen hohen Stellenwert in der Öffentlichkeit hat. Dennoch sinkt seit 2022 die Bedeutung des Themas, während andere Bereiche wie Gesundheit und Bildung mehr Aufmerksamkeit erhalten. Diese Entwicklung spiegelt sich darin wider, dass nur noch knapp ein Drittel der Befragten optimistisch ist, dass Deutschland die Folgen des Klimawandels bewältigen kann. Über zwei Drittel der Teilnehmer fühlen sich von Hitzeperioden gesundheitlich beeinträchtigt und sehen dringenden Handlungsbedarf, um den Schutz vor diesen extremen Wetterbedingungen zu verbessern.

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Die regelmäßig durchgeführte Studie, die auf rund 2500 Teilnehmern basiert, dient als sozialwissenschaftliche Grundlage für die Umweltpolitik und Kommunikationsstrategien in Deutschland. Sie verdeutlicht die Herausforderungen, die politische Entscheidungsträger in ihrer Arbeit begleiten.

Die Veranstaltung im Thalia-Programmkino ist somit nicht nur eine filmische Auseinandersetzung mit wichtigen Klimafragen, sondern auch eine Plattform für Austausch, Diskussion und das Aufzeigen von Verantwortung in der aktuellen Zeit.

Für weitere Informationen zu den Umweltwochen besuchen Sie die Webseite der Universität Potsdam. Bei Fragen zur Veranstaltung stehen die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität unter der Telefonnummer 0331/977-1474 oder per E-Mail unter presse@uni-potsdam.de zur Verfügung.