Am 11. Juli 2026 fand im Senatssaal der FernUniversität in Hagen die „Held*innengala“ des Vereins Veex e. V. statt, die rund 200 Gäste anzog. Die jährliche Veranstaltung wird durch Aktion Mensch unterstützt und stellt den Höhepunkt des Projekts „Braucht es Superkräfte, um ein*e Held*in zu sein?“ dar. Unter der Schirmherrschaft des Rektors Prof. Dr. Stefan Stürmer, der zudem die Räumlichkeiten der Universität zur Verfügung stellte, wurden Persönlichkeiten geehrt, die sich durch Mut und gesellschaftliches Engagement hervorgetan haben. Andrea Bock-Dombrowski, die Institutsleiterin von Veex e. V., und Rektor Stürmer eröffneten die Gala mit einer kurzen Ansprache.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen nicht nur die Preisträger, sondern auch der Austausch zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. „Die Gala bot Raum für Begegnung und Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen, Ehrenamtlichen sowie Vertretern aus Bildung, Politik und Stadtgesellschaft“, betont die FernUniversität in Hagen. Damit wird die Bedeutung von sozialen Initiativen für das Miteinander in der Gesellschaft hervorgehoben.

Ausgezeichnete Held:innen

Die Gala zeichnete mehrere bemerkenswerte Initiativen und Einzelpersonen aus:

  • Marc Rose, ein Polizeibeamter aus Hagen, wurde für seinen mutigen Einsatz nach einer Gewalterfahrung geehrt. Tijen Ataoğlu, Bundestagsabgeordnete, hielt die Laudatio.
  • Das inklusive Basketballteam Unified von Phoenix Hagen erhielt eine Auszeichnung für gelebte Inklusion. Martin Schmidt, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, lobte den Einsatz des Teams.
  • Jessica Bönn und Roman Krüger wurden für ihre Projekte in Hagen-Wehringhausen ausgezeichnet, die Orte der Begegnung schaffen. Die Laudatio hielt Karin Köppen, Bürgermeisterin von Hagen.
  • Für seinen Beitrag zur Gemeinschaft und zum kulturellen Austausch wurde das ukrainische Gitarrenensemble Accolade geehrt, wobei Laura Lex die Laudatio übernahm.
  • Die Tutor:innen des Fichte-Gymnasiums erhielten eine Auszeichnung für ihre Unterstützung jüngerer Schüler. Erik O. Schulz, ehemaliger Oberbürgermeister, würdigte ihr Engagement.
  • Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurde für ihr ehrenamtliches Engagement in der Wasserrettung ausgezeichnet. Ralf Schaepe, Radio-Hagen-Reporter und DLRG-Mitglied, lobte die wichtige Arbeit der Rettungskräfte.

Wettbewerb und darstellerische Beiträge

Ein weiterer Höhepunkt der Gala war die Preisverleihung des Schulwettbewerbs „Mut passt in jede Tasche“. Die Gewinner waren:

  1. 1. Platz: Klasse 8d der St.-Jacobus-Schule Breckerfeld.
  2. 2. Platz: Klasse 4a der Grundschule Berchum.
  3. 3. Platz: Klasse 5a des Fichte-Gymnasiums.

Zusätzliche musikalische und tänzerische Beiträge, unter anderem von der THG Dance Crew sowie Benjamin Braatz und dem Gitarrenensemble Accolade, rundeten die Atmosphäre der Veranstaltung ab. Die „Held*innengala“ war somit nicht nur eine Feier der Auszeichnungen, sondern auch ein bedeutender Moment des gemeinschaftlichen Miteinanders und der Wertschätzung.

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Die Veranstaltung spiegelt die unterschiedlichen Facetten ehrenamtlichen Engagements wider und zeigt, wie wichtig es ist, solche Initiativen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Mit einem klaren Fokus auf Inklusion und gemeinschaftlichem Zusammenhalt ist die Gala ein jährliches Highlight, das nicht nur Preisträger würdigt, sondern auch das Potenzial der Gemeinschaften in Hagen hervorhebt. Dies unterstreicht, wie man durch Engagement und Selbstlosigkeit einen echten Unterschied machen kann.

Wie fernuni-hagen.de berichtet, ist die „Held*innengala“ mehr als nur eine Preisverleihung; sie ist ein Aufruf zur aktiven Teilnahme an der Gesellschaft.