An der Uni Kiel gibt es zum 1. Januar 2027 eine neue Möglichkeit für Studierende: Das Prüfungsamt für Bachelor- und Masterangelegenheiten sucht eine Bachelor-Studierende oder einen Bachelor-Studierenden der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Wer gern Ordnung in Unterlagen bringt und sich von laufenden Verwaltungsgeschäften nicht abschrecken lässt, könnte hier richtig sein.

Gesucht wird eine Person, die strukturiert, sorgfältig und eigenverantwortlich arbeitet. Gute EDV-Kenntnisse sind von Vorteil. Verwaltungserfahrung, die neben oder bereits vor dem Studium gesammelt wurde, ist möglichst ebenfalls erwünscht – kein Muss, das zwischen den Zeilen versteckt wäre, aber jedenfalls ein Pluspunkt.

Arbeiten, wo sonst der Papierstapel wächst

Zum Aufgabenbereich gehört die Unterstützung der Sachbearbeiterinnen bei den laufenden Geschäften des Prüfungsamts. Dazu kommen allgemeine Büro-, Ablage- und Ordnungstätigkeiten. Also genau jene Dinge, die selten laut nach Aufmerksamkeit rufen, aber schnell auffallen, wenn sie liegen bleiben.

Für die Bewerbung werden ein Lebenslauf und eine Notenübersicht verlangt, beides als PDF-Dokument. Die Unterlagen können per E-Mail an schrader@wiso.uni-kiel.de geschickt werden. Alternativ ist die Bewerbung auf dem Postweg gemäß der vollständigen Stellenausschreibung möglich.

Auch in der Mathematik werden Hilfskräfte gesucht

Parallel dazu nimmt das Mathematische Seminar Bewerbungen für Hilfskraftstellen in der Lehre an. Ab dem 16. Juni sind Tätigkeiten für Übungen und Korrekturen ausgeschrieben. Im Referat „Studienunterstützung“ geht es außerdem um Tutorien, Repetitorien und Vorkursübungen.

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Der Bewerbungsschluss ist Freitag, 3. Juli 2026, um 23:59 Uhr. Dafür müssen Studierende das ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular mit dem Betreff „H2627“ an appel@math.uni-kiel.de senden. Ein fehlender Haken, ein vergessenes Unterschriftenfeld – solche Kleinigkeiten können am Ende unangenehm werden.

Weniger Studienanfänger, mehr Vertragsvarianten

Hinter der Ausschreibung steht eine besondere Situation in Schleswig-Holstein: Wegen des Umstiegs von G8 auf G9 fehlt ein Abiturjahrgang. Da viele der ausgeschriebenen Tätigkeiten Module der ersten beiden Semester betreffen, wird mit deutlich weniger Studienanfängern gerechnet.

Wie groß der betreffende Jahrgang tatsächlich sein wird, lässt sich noch schwer vorhersagen. Voraussichtlich wird es deshalb weniger HiWi-Stellen geben als in üblichen Jahren. Damit trotzdem vergleichbar vielen Studierenden eine Tätigkeit in der Lehre ermöglicht werden kann, sollen in den kommenden beiden Semestern auch HiWi-Verträge mit halbem Umfang angeboten werden.

Zur Auswahl stehen grundsätzlich vier Varianten: ein Jahresvertrag mit vollem Umfang, ein Jahresvertrag mit halbem Umfang, ein Semestervertrag mit vollem Umfang oder ein Semestervertrag mit halbem Umfang. Bewerberinnen und Bewerber sollen alle Vertragsvarianten ankreuzen, für die sie zur Verfügung stehen. Ein bisschen Flexibilität kann in diesem Jahr also den Unterschied machen.

Die beiden Ausschreibungen richten sich an unterschiedliche Arbeitsbereiche: Während das Prüfungsamt Unterstützung im Büro und bei der Ablage sucht, liegen die Aufgaben in der Mathematik direkt in der Lehre. Für Studierende an der Uni Kiel heißt das: Es gibt mehrere Wege, praktische Erfahrung neben dem Studium zu sammeln – vom Prüfungsamts-Schreibtisch bis zum Tutorium.