Die FernUniversität in Hagen und die Universitat Oberta de Catalunya (UOC) haben am 25. Juni 2026 eine bedeutende Erweiterung ihrer Zusammenarbeit im Bereich der Hochschulentwicklung bekannt gegeben. Bei einem zwei-tägigen Arbeitsbesuch in Barcelona konnte eine erfreuliche Bilanz gezogen werden. An den Gesprächen unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Stürmer, Präsident der FernUniversität, und Prof. Dr. Àngels Fitó, Präsidentin der UOC, nahmen auch weitere Akteure des akademischen und administrativen Bereichs teil, darunter Michael Strotkemper, der Kanzler der FernUniversität.

Die Gespräche konzentrierten sich auf zentrale Themen wie digitale Lehre, Forschung, Organisationsentwicklung, Nachhaltigkeit und lebenslanges Lernen. Beide Institutionen verfolgen das Ziel, ihre Expertise in der digitalen Bildung zu vereinen, um gemeinsam innovative Lehr- und Lernformate zu entwickeln.

Fokus auf digitale Lehrmodelle und Microcredentials

Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Bildung gelegt. Die Entwicklung digitaler Lehrmodelle, die Unterstützung von Promotionsprogrammen sowie die Studentensupport-Strategien in digitalen Lernumgebungen standen ebenfalls auf der Agenda. Die UOC ist als führende Hochschule für digitales Lernen in Europa bekannt und nutzt ihre Innovationskraft, um Fortschritte in diesen Bereichen zu erzielen.

Ein weiteres wichtiges Thema waren die Microcredentials, die flexible Lernmöglichkeiten und Zertifikate für spezifische Kompetenzen bieten. Diese auf kurzfristige Lernerfahrungen zugeschnittenen Einheiten ermöglichen es Lernenden, gezielt Kenntnisse und Fähigkeiten für ihre persönliche und berufliche Entwicklung zu erwerben. Die FernUniversität plant die Einführung eigener Microcredential-Programme, die sich an den Bedürfnissen der Studierenden orientieren.

Innovative Ansätze und europäische Kooperation

Im Rahmen des Besuchs wurden auch die Innovations- und Forschungseinrichtungen der UOC besichtigt. Ein Fokus lag auf virtuellen Lernwelten, digitalen Gesundheitstechnologien und psychologischer Forschung. Die Zusammenarbeit wird zudem durch die Mitgliedschaft in der europäischen Hochschulallianz OpenEU gestärkt, die als Plattform für Kooperation und Innovation im europäischen Hochschulbereich fungiert.

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Die Gespräche zwischen der FernUniversität und der UOC könnten weitreichende Auswirkungen auf die Hochschulentwicklung und die digitale Fortbildung haben. Zukünftige Staff Weeks, unter anderem an der Bifröst University in Island und der Universidade Aberta in Portugal, sind bereits in Planung, um den Austausch von Best Practices weiter voranzutreiben.