Vom 3. bis 5. Mai 2026 fand das Small Group Meeting mit dem Titel „New Directions in Intercultural Gender Research“ statt. Das Treffen wurde von einem psychologischen Team der FernUniversität in Hagen organisiert. Ziel der Veranstaltung war der Austausch über interkulturelle Studien sowie die Geschlechterforschung, wobei die hohen Anmeldezahlen aus verschiedenen Ländern für das große Interesse sprechen.

Unter den 32 Teilnehmenden waren Forscherinnen und Forscher aus Polen, der Schweiz, Südkorea und Indien vertreten. Die Nachfrage war erheblich – fast doppelt so viele Bewerbungen wie zur Verfügung stehende Plätze. Organisiert wurde das Event von Marina Orifici, Prof. Dr. Angela Dorrough, PD Dr. Laura Froehlich, Sarah Martiny und Christina Schneider.

Vielfältiges Programm und interaktive Formate

Das Programm umfasste ein breites Spektrum an Aktivitäten, darunter Forschungspräsentationen, Keynote-Vorträge sowie interaktive Formate. Die Teilnehmenden hatten zudem die Möglichkeit, in einer „Ask-the-Editor-Session“ Fragen zum Publikationsprozess zu stellen, was als wertvolle Gelegenheit wahrgenommen wurde.

Die Veranstaltung wurde durch die European Association of Social Psychology (EASP) sowie durch Zuwendungen der FernUniversität, einschließlich des Gleichstellungskonzepts, des Internationalisierungsfonds und des Sichtbarkeitsfonds, finanziert. Interessanterweise waren die Teilnahmegebühren für die Teilnehmenden kostenlos, und es wurden vier Stipendien für internationale Forschende vergeben.

Die Keynote-Vorträge hielten Prof. Dr. Natasza Kosakowska-Berezecka von der Universität Danzig sowie Prof. Dr. Ernesto Reuben von der New York University Abu Dhabi. Zudem bot ein Networking-Event die Möglichkeit, die Schönheit der Region zu erkunden, wobei die Exkursion zum Drachenfelsen im Siebengebirge besonders hervorgehoben wurde.

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Positives Feedback und zukünftige Kooperationen

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv. Viele äußerten den Wunsch nach neuen Kooperationen, die aus diesem Treffen hervorgehen könnten. Die nächste große EASP-Konferenz ist bereits für den Zeitraum vom 30. Juni bis 4. Juli 2026 in Straßburg geplant, was die kontinuierliche Vernetzung der Forscherinnen und Forscher im Bereich der Geschlechterforschung unterstreicht.

Die Datenbank „Gender Curricula in Bachelor und Master“ zeigt zudem das breite Spektrum der Frauen- und Genderforschungseinrichtungen in Deutschland. Verschiedene Institutionen, darunter das Zentrum für Anthropologie und Gender-Studies in Freiburg sowie das Margherita-von-Brentano-Zentrum an der Freien Universität Berlin, leisten bedeutende Beiträge zur Wissenschaft.

Diese Netzwerke fördern nicht nur den Austausch, sondern auch die Verknüpfung von Forschung und praktischer Anwendung im Kontext von Geschlechterforschung. In vielen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin, sind spezialisierte Institutionen aktiv, die das Ziel haben, Geschlechterfragen in der Forschung weiter voranzubringen.