Am 20. Mai 2026 gestaltet Alexander Schulz, der Leiter des Zentrums für IT und Medienmanagement (ZIM) an der Universität Potsdam, einen typischen Arbeitstag, der vollgepackt mit wichtigen Aufgaben rund um digitale Lösungen und Hochschulmanagement ist. Das ZIM betreut nicht nur die IT-Infrastruktur, sondern bietet auch umfassende Mediendienste, einschließlich Foto-, Audio- und Videoaufnahmen sowie Layout und Druck. Universität Potsdam berichtet.

Um 7:15 Uhr beginnt Schulz seinen Arbeitstag, der gleich mit der Bearbeitung von E-Mails, der Vorbereitung von Meetings und dem Lösen unvorhergesehener Herausforderungen startet. Der offizielle Arbeitstag beginnt um 9 Uhr mit einer Teambesprechung, bei der er mit Stellvertreterin Nadin Weiß zentrale Themen für die Teamleitungsrunde erörtert. Diese wöchentlichen Abstimmungen sind entscheidend für die Koordination von sieben Arbeitsgruppen, die grundlegende IT-, Kommunikations- und Medienservices zur Verfügung stellen.

Gestaltung digitaler Prüfungen

Ein besonderes Augenmerk gilt der Digitalisierung der Prüfungsformate an der Universität. Heute stehen beispielsweise Besprechungen mit anderen Abteilungen und Hochschulen auf dem Plan, unter anderem zur Planung einer digitalen Prüfung an der Juristischen Fakultät. Um 15 Uhr nutzen 30 Studierende die Prüfungssoftware EDUTIEK sowie ein Online-Gesetzbuch, um ihre Klausur abzulegen. IDW Online informiert. Diese Prüfung ist nicht nur ein Test des digitalen Formats, sondern auch ein Experiment zur objektiveren Bewertung mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI).

Der Einsatz von KI in der Bewertung ist mittlerweile in der Hochschule ein heiß diskutiertes Thema. Nach der ersten digitalen Klausur, die am 9. Januar 2026 stattfand, beabsichtigt das ZIM, die Effizienz und Fairness der Bewertung durch Korrekturen, die von einem KI-System unterstützt werden, zu erhöhen. Diese Entwicklungen erreichen internationalen Zuspruch, wobei die Forschungsprojekte, wie die von Prof. Dr. Susanne Hähnchen, die im Rahmen von „DigitalProjekt“ durchgeführt werden, die Notwendigkeit menschlicher Aufsicht bei der Bewertung betonen.

Wichtigkeit der digitalen Transformation

Die digitale Transformation in der Hochschulbildung ist weitreichend. Schulz, der auch andere Uni-Standorte besucht, um den Austausch mit seinen Teams zu fördern, sieht sich als „Möglich-Macher“ und hebt hervor, wie wichtig die Anpassung der organisatorischen Strukturen des ZIM an aktuelle Anforderungen ist. Dies betrifft sowohl technische Planungen für Liveübertragungen als auch Updates für wichtige Dienste.

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Zusätzlich beobachten Schulz und sein Team die Auswirkungen der europäischen KI-Verordnung auf die Hochschullehre, was zeigt, dass der rechtliche Rahmen für den Einsatz von KI nicht vernachlässigt werden darf. Hochschulforum Digitalisierung bietet einen breiten Kontext.

Der Arbeitstag endet meist um 17:30 Uhr, sodass Schulz Zeit mit seiner Familie verbringen kann. Diese Balance zwischen Beruf und Privatleben ist ihm wichtig, besonders in Zeiten, in denen die Anforderungen an Hochschulen stetig steigen.